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TUCaktuell Ehrungen

Ausgezeichnete Abschlussarbeit mit dynamischem Profil

Raphael Paul erhielt den 1. Preis des Student Awards 2014 der Wenger Engineering GmbH für seine Bachelorarbeit

  • Raphael Paul (2.v.l.) erhielt den Student Award 2014 von Dr. Bernhard Fluche (r.) und Dr. David Wenger (2.v.r.), den Geschäftsführern der COMSOL Multiphysics GmbH und der Wenger Engineering GmbH. Zu den ersten Gratulanten zählte der Betreuer der Arbeit Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen (l.). Das Thema der ausgezeichneten Bachelorarbeit ist eine Multiphysiksimulation der dynamischen Strahlgeometrie beim elektrochemischen Abtragen mit geschlossenem elektrolytischem Freistrahl. Foto: Alexandra Geiger
  • Diese Animation zeigt das Ergebnis der Multiphysiksimulation der dynamischen Ausbildung der Geometrie des geschlossenen elektrolytischen Freistrahls in einer 270-Grad-Schnittdarstellung. Animation: Raphael Paul
  • Diese Animation zeigt das Ergebnis der Multiphysiksimulation des Materialabtrags beim elektrochemischen Abtragen mit geschlossenem elektrolytischem Freistrahl (Jet-ECM), ebenfalls in einer 270-Grad-Schnittdarstellung. Animation: Raphael Paul

Die Wenger Engineering GmbH verlieh am 10. April 2014 an Raphael Paul, Student des Masterstudienganges Maschinenbau und studentische Hilfskraft an der Professur Mikrofertigungstechnik der TU Chemnitz, den 1. Preis des Student Awards 2014. Mit dem Award wird die beste Abschlussarbeit einer deutschsprachigen Universität oder Hochschule ausgezeichnet, die im zurückliegenden Jahr unter Verwendung der Software COMSOL Multiphysics erarbeitet wurde. Alle eingereichten Arbeiten wurden von einem Expertengremium der COMSOL Multiphysics GmbH und der Wenger Engineering GmbH bewertet. Der Gewinner erhielt ein Samsung Galaxy Tab 2 10.1 Zoll. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Hannover Messe.

"Das Thema meiner Bachelorarbeit ist eine Multiphysiksimulation der dynamischen Strahlgeometrie beim elektrochemischen Abtragen mit geschlossenem elektrolytischem Freistrahl", berichtet Raphael Paul und ergänzt: "Die verwendete Software COMSOL Multiphysics ist in der Lage, verschiedene physikalische Phänomene und deren Wechselwirkungen zu simulieren." Inhaltlich beschäftigt sich die Arbeit mit einem zeitabhängigen Modell einer Zweiphasenströmung und der Berechnung des daraus resultierenden Materialabtrags. Aus den Ergebnissen können Rückschlüsse zur Wirkung wesentlicher Prozesseingangsgrößen abgeleitet werden. Betreut wurde die Arbeit von Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen, der die Lehr- und Forschungsgruppe Abtragende Verfahren und Mikrostrukturtechnik der Professur Mikrofertigungstechnik leitet.

"Die Arbeit zeigt sehr anschaulich das Potenzial multiphysikalischer FEM-Simulation für die Beschreibung von Fertigungsprozessen. In den kommenden Jahren werden solche Simulationen immer stärker in die Gestaltung von Prozessen und Vorrichtungen einbezogen werden”, sagt der betreuende Hochschullehrer, Prof. Dr. Andreas Schubert, der die Professur Mikrofertigungstechnik inne hat und Prorektor für Wissens- und Technologietransfer ist.

Die Forschungsarbeiten der TU Chemnitz zum elektrochemischen Abtragen mit geschlossenem elektrolytischem Freistrahl werden seit August 2009 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Weitere Informationen erteilt Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen, Telefon 0371 531-35131, E-Mail matthias.hackert@mb.tu-chemnitz.de.

(Autor: Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen)

Katharina Thehos
11.04.2014

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