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"Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr"

Das Team der Chemnitzer Linux-Tage blickt auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück

  • Auf der Informationsmesse im Foyer des Hörsaalgebäudes fanden die Besucher die jeweils zu ihren Fragen passenden Ansprechpartner. Foto: Holm Sieber
  • Stark nachgefragt waren auch die Vorträge. Foto: Holm Sieber
  • Zwei Tage lang schwebte der Linux-Pinguin über der Veranstaltung, die bereits zum 18. Mal stattfand. Foto: Holm Sieber

Am 15. und 16. März 2014 fanden die diesjährigen Chemnitzer Linux-Tage statt. Unter dem Motto "Vertrauen ist…?" strömten rund 2.600 Besucher ins Hörsaalgebäude der TU Chemnitz. Die Organisatoren berichten für "Uni aktuell" von der Veranstaltung - und ziehen ein rundum positives Resümee:

Die 16. Auflage der Chemnitzer Linux-Tage (CLT) am vergangenen Wochenende war ein voller Erfolg. Rund 2.600 Besucher brachen auf, um sich von ganz unterschiedlichen Themen und Angeboten begeistern zu lassen. Das erste Feedback verrät, dass sich Einsteiger sehr gut abgeholt fühlten. Inhalte wurden nachvollziehbar erklärt und selbst mittlerweile als selbstverständlich empfundene Themen wie OpenVPN kamen nicht zu kurz. Den Nerv der Besucher zu treffen, ist den Organisatoren mit dem Schwerpunkt zur Datensicherheit definitiv gelungen. Das wurde mehrfach bekräftigt und spiegelte sich in den "Füllständen" der entsprechenden Vortragsräume wider. Mit Freude wurden auch Vorträge zu sonst wenig präsenten Themen wie dem der Spracherkennung aufgenommen.

Den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wird häufig fehlender Nachwuchs nachgesagt. Bei den Chemnitzer Linux-Tagen konnten diese Sorgen getrost beiseite geschoben werden. Kinder und Jugendliche waren nicht nur zahlreich vertreten, sie gingen ganz selbstverständlich und mit großer Begeisterung ans Werk. Die Plätze beim Löten von Atomino, Soundindikator und Co, aber auch jene für das Programmieren der Raspberry-Pi-Projekte waren heiß begehrt. Am Ende des zweiten Tages hatten sämtliche Bastelsätze einen neuen, stolzen Besitzer gefunden. Auch von den im Rahmen der CLT stattfindenden FrogLabs verabschiedeten sich die jungen Teilnehmer mit strahlenden Gesichtern, nachdem sie LEGO-Roboter gebaut und programmiert oder mit den Programmiersprachen Scratch bzw. PyGame Spiele entworfen hatten.

Ebenso zogen die Standbetreuer im Linux-Live-Bereich ein positives Fazit. Viele Besucher informierten sich eingehend, sogar Ideen für gemeinsame Projekte entstanden. Für verschiedene Firmen im Linux-Umfeld sind die Chemnitzer Linux-Tage unter anderem zur Knüpfung neuer und der Pflege bestehender Geschäftskontakte wichtig. Dafür bot sich beispielsweise beim bewährten Business-Forum Gelegenheit. Auch zur Suche und Werbung potentieller Mitarbeiter wurde die Veranstaltung genutzt. Den Interessenten eröffnete sich ein breites Feld an Angeboten aus unterschiedlichen Bereichen.

Für die Praxis Dr. Tux ist weiterhin kein Mangel an Patienten in Sicht. Auch 2014 konnte sie wieder regen Zulauf verbuchen. Die vorgestellten "Krankheiten" haben sich über die Jahre stark gewandelt - in diesem Jahr wurde ein Drittel der Patienten wegen UEFI-Problemen behandelt. In den meisten Fällen konnte nach der fachmännischen Begutachtung Abhilfe geschaffen und der Patient zufrieden entlassen werden.

Am Sonntagabend war schließlich so manches "Dankeschön, wir sehen uns wieder im nächsten Jahr" zu vernehmen. Das Veranstaltungsgebäude wurde längst in den Ausgangszustand zurückversetzt. Die Organisatoren sichten das Audio- und Videomaterial, das nach einer qualitativen Bearbeitung auf der Webseite zur Verfügung gestellt werden soll.

Kritisch beurteilten einige Gäste das Wetter, das mit Regen und Sturm wenig Angenehmes zu bieten hatte. Um dieses Feedback zu adressieren, denken die Organisatoren für 2015 über verschiedene Schirmherrschaften nach.

(Autorin: Antje Schreiber vom Team der Chemnitzer Linux-Tage)

Katharina Thehos
20.03.2014

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