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Wolgograder Uni ehrt Professorin aus Chemnitz

Prof. Dr. Elke Mehnert ist die zweite „Ehrenprofessorin“ der Wolgograder Staatlichen Pädagogischen Universität

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Prof. Dr. Elke Mehnert Foto: Bildarchiv der Pressestelle der TU Chemnitz / Mario Steinebach

Der Chemnitzer Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Elke Mehnert wurde für ihr langjähriges und unermüdliches Engagement sowie für eine enge Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Russland und Deutschland von der Wolgograder Staatlichen Pädagogischen Universität (WGPU) der Titel „Ehrenprofessorin“ verliehen. Außerdem wurde sie in der Chemnitzer Partnerstadt Wolgograd mit dem Verdienstkreuz der Universität geehrt. In der Geschichte der WGPU, einer der anerkanntesten Einrichtungen der Föderation mit großem innovativem Potential, ist dies erst die zweite derartige Ehrung, die vorgenommen wurde.

„Meine Auszeichnung sehe ich nicht nur als Anerkennung bisheriger Bemühungen um die deutsch-russische Hochschulzusammenarbeit, sondern quasi als Investition in die Zukunft unserer Partnerschaft“, sagt Professor Mehnert. Die TU Chemnitz nimmt unter den zahlreichen Partneruniversitäten der WGPU in aller Welt eine Sonderstellung ein, denn sie zählt zu den ältesten Partnerhochschulen. „In Wolgograd besteht großes Interesse daran, diese Kooperation nicht nur fortzusetzen, sondern auszuweiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass in Chemnitz dazu die Voraussetzungen existieren“, so die Literaturwissenschaftlerin.

Elke Mehnert studierte Chemie, Erwachsenenbildung, Slavistik und Germanistik in Dresden und Leipzig. 1970 promovierte sie in Leipzig, 1980 habilitierte sie sich in Potsdam mit der Arbeit „Weltliterarische Traditionsbeziehungen Anna Seghers‘“. Erst zehn Jahre später erhielt sie eine ordentliche Professur – das war nach ihrer Wahl zur Rektorin der Pädagogischen Hochschule Zwickau im März 1990. Während ihrer Rektoratszeit ist die Beziehung zur Wolgograder Staatlichen Pädagogischen Universität noch enger geworden. Im Jahr 1991 wurde ein Vertrag zwischen der WGPU, der Pädagogischen Hochschule Zwickau, den Hochschulen Nijmegen und Arnheim unterzeichnet. „Ein wirklich europäischer Vertrag“, schätzt Professor Mehnert voller Stolz ein. Bis heute tauscht sich die engagierte Professorin über ihre Forschungsprojekte mit Wissenschaftlern der WGPU aus, publiziert gemeinsam mit dem in Wolgograd ansässigen Lehrstuhl Literaturwissenschaften und betreut gemeinsam mit russischen Kollegen Graduierungsarbeiten. Vor 30 Jahren besuchte Professorin Mehnert die WGPU zum ersten Mal - damals als „Dolmetscherin“ für deutsche Aspiranten.1993, 1998 und 2003 folgten weitere Besuche.

Heute leitet Prof. Elke Mehnert die Professur für Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts/Komparatistik an der TU Chemnitz. Sie ist Herausgeberin von zwei Buchreihen und schrieb etwa 200 Aufsätze zur Imagologie sowie zur deutschen und russisch/ sowjetischen Literatur des 20. Jahrhunderts, die in Deutschland sowie im Ausland erschienen sind.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Elke Mehnert, Telefon (03 71) 5 31 45 23, E-Mail elke.mehnert@phil.tu-chemnitz.de .

(Autorin: Kathrin Reichold, Praktikantin in der Pressestelle der TU Chemnitz)

Mario Steinebach
18.10.2004

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