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TU Chemnitz und eins verbessern Forschungsarbeit

Neuer Kooperationsvertrag für die kommenden drei Jahre unterschrieben - Schwerpunkte auf den Themen Smart Energy, Energieerzeugung und -speicherung sowie Infrastruktur

  • Für die TU Chemnitz unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Arnold van Zyl (2.v.r.) und Kanzler Eberhard Alles (r.) den Vertrag, für eins energie die beiden Geschäftsführer Reiner Gebhardt und Andreas Hennig (l.). Foto: eins energie

Erfolgreiche Wissenschaft und effiziente Wirtschaft sind eng miteinander verzahnt und können sich gegenseitig beflügeln. Die Technische Universität Chemnitz und der Versorger eins verbessern ihre gemeinsame Forschungsarbeit an ausgewählten Energiethemen. Am 12. Februar 2014 besiegelten beide Partner mit dem neuen Kooperationsvertrag die Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren. Die Schwerpunkte liegen auf den Themen Smart Energy, Energieerzeugung und -speicherung sowie Infrastruktur.

Die Energiewirtschaft befindet sich in einem dynamischen Veränderungsprozess - Geschäftsmodelle verändern sich. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an die Wissenschaft, die neue Wege bei verschiedenen Energiethemen zeigen soll. Reiner Gebhardt, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung, betont: "Um als Energiedienstleister auch zukünftig im Wettbewerb bestehen zu können, ist es wichtig, neue Lösungen zu entwickeln und damit Antworten auf die aktuellen und kommenden Fragen der Energiewirtschaft zu finden. Zudem wollen wir mit unserer gemeinsamen Forschungsarbeit einen Beitrag dazu leisten, die Wissenschafts- und Wirtschaftsregion Chemnitz zu fördern und zu stärken."

Die Forschungsarbeit orientiert sich an Themenfeldern, die von eins in Abstimmung mit der TU Chemnitz formuliert wurden. Um den Dialog zwischen Wirtschaft und Forschung weiter zu fördern, können sich Wissenschaftler und Gruppen aus der TU Chemnitz mit ihren Forschungsideen auf diesen Themenfeldern für eine Zusammenarbeit bewerben. Gemeinsam mit der TU Chemnitz wird eins dann die besten Bewerber auswählen und für die Projektarbeit beauftragen. In einem Workshop im ersten Halbjahr 2014 soll das neue Vorgehen an der Universität erläutert und Projektideen diskutiert werden.

Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der TU Chemnitz: "Unsere Universität bildet ihre Studierenden im Energiebereich orientiert am Bedarf der Industrie aus. Insbesondere im Masterbereich sollen die Studiengänge stärker als bisher ein Abbild der Forschung werden. Vor allem für Masterstudiengänge wie Elektromobilität, Regenerative Energietechnik, Nachhaltige Energieversorgungstechnologien sowie Energie- und Automatisierungssysteme bietet die Kooperation mit eins eine wichtige Grundlage. Die gemeinsamen Forschungsaktivitäten stärken die Region und sind ein Garant für eine bedarfsorientierte Ausbildung."

Beide Partner profitieren von der Kooperation, da die TU Chemnitz ihr Expertenwissen auf dem Gebiet der Energieforschung einbringt und eins den Bezug zu praktischen Anwendungen herstellt. Gleichzeitig kann der Energiedienstleister Nachwuchsfachkräfte für Energiethemen interessieren. eins finanziert die Bearbeitung der spezifischen Forschungsprojekte. Bereits seit mehr als elf Jahren arbeiten die TU Chemnitz und eins bei Energiethemen erfolgreich zusammen. Ein Ergebnis davon ist zum Beispiel der Großkältespeicher in Chemnitz an der Georgstraße, der zu seiner Einweihung im Jahr 2007 der erste oberirdische Kurzzeit-Großkältespeicher seiner Art in Deutschland war und dessen Speichertechnologie seitdem in vielen anderen Städten verwendet wird.

(Quelle: eins energie in sachsen GmbH & Co. KG)

Katharina Thehos
12.02.2014

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