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Neue Ideen für Sachsen

TU-Rektor Prof. Dr. Arnold van Zyl brachte seine Expertise beim Zukunftssymposium in Dresden ein

Auf dem Zukunftssymposium der Sächsischen Staatsregierung im Kongresszentrum Dresden diskutierten am 14. November 2013 Ministerpräsident Stanislaw Tillich und EU-Kommissar Günther Oettinger mit rund 250 Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung aus Deutschland und Europa über neue Ideen für Sachsens Zukunft.

"Die Zukunft schon heute zu denken und Lösungen für kommende Herausforderungen zu finden, ist sehr anspruchsvoll. Wir suchen nach neuen und den besten Ideen für Sachsen", sagte Tillich. In vier Foren beschäftigten sich 16 Experten aus Deutschland und Europa, darunter auch Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der Technischen Universität Chemnitz, mit Fragen, wie die Mobilität von morgen aussehen könnte, wie sich Städte nachhaltig entwickeln können oder wie wir die Energieversorgung sicherstellen wollen. Und vor welchen Herausforderungen steht unsere Gesellschaft im digitalen Zeitalter? "Wir brauchen praktikable Antworten und Lösungen für das, was auf Sachsen zukommt. Damit der Freistaat auch für die nächsten Generationen eine attraktive Heimat ist, in der die Bürger gerne leben wollen", so Tillich. "Mobilität muss ressourcenschonender werden. Elektromobilität ist ein sehr guter Ansatz. Trotzdem sind auch ganz neue Mobilitätskonzepte gefragt. Auch über nachhaltige Stadtentwicklung müssen wir mit den Menschen diskutieren."

Prof. Dr. Arnold van Zyl brachte im ersten Forum seine Gedanken zum Thema "Mobilität im Wandel" ein. Für ihn wird das Auto zunehmend zum fahrenden vernetzten Computer - auch im Sinne einer stärker werdenden Verbindung mit in Echtzeit verfügbaren Verkehrsdaten und mit der automatischen Analyse des Fahrzeugumfeldes. Aus Sicht des Rektors sind aktuelle Innovationen - auch aus der TU Chemnitz - ein Beginn für eine immer flexibler und intelligenter werdende Mobilität. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion rund um Hybridantriebe und die Elektromobilität appellierte Prof. van Zyl an die Akteure in Politik und Wirtschaft bei allen Überlegungen immer die gesamte Ökobilanz im Blick zu haben. Eine Sicht lediglich auf den CO2-Ausstoß eines Fahrzeuges sei zu eng gefasst.

Das Symposium soll Denkanstoß und Initialzündung für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung in Sachsen sein. Es sollen weitere Termine und Diskussionsrunden folgen, die auf den gestern erarbeiteten Ideen aufbauen.

Weitere Informationen: http://www.zukunft.sachsen.de

Mario Steinebach
15.11.2013

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