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  • Dr. Jens Mühlstedt (M.) erhielt den ersten Preis des Dresdner Gesprächskreises für sein Modell dynamisch-muskulärer Arbeitsbeanspruchungen auf Basis digitaler Menschmodelle. Zu den ersten Gratulanten zählte Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, die die Dissertation an der Professur Arbeitswissenschaft betreut hatte. Der zweite Preis ging an Dr. Stefan Pietschmann von der TU Dresden. Foto: Dresdner Gesprächskreis
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Preis für Dissertationen über Mensch-Technik-Interaktion im demographischen Wandel

Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft beging sein 20-jähriges Jubiläum im Sächsischen Landtag - Dr. Jens Mühlstedt von der TU Chemnitz erhielt Auszeichnung für seine Doktorarbeit

Mit einer festlichen Veranstaltung feierte der Dresdner Gesprächskreis der Wirtschaft und der Wissenschaft e.V. seine 20-jährige erfolgreiche Arbeit. Der Einladung zum Festakt folgten am Abend des 4. November 2013 rund 160 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Kultur und Politik. Begrüßt wurden die Gäste vom Präsidenten des Dresdner Gesprächskreises, Michael von Bronk, und vom Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler, unter dessen Schirmherrschaft der Festakt stand. Das Grußwort von Staatsministerin Prof. Dr. Sabine von Schorlemer überbrachte Jörg Geiger vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Im Plenarsaal des Sächsischen Landtags würdigten die Gratulanten die wichtige Rolle, die der Dresdner Gesprächskreis in den zwei Jahrzehnten seines Bestehens übernommen hat, um den Dialog von Wissenschaft und Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu fördern.

Auf diese Weise belebt der Dresdner Gesprächskreis die Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung, Industrie und öffentlichem Leben. Im Februar 1993 in Dresden ins Leben gerufen, gehören ihm gegenwärtig über 50 Unternehmen, Hochschulen und Organisationen sowie mehr als 40 Einzelpersönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur an. Mit seinem Festvortrag lobte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, die Leistungen des Dresdner Gesprächskreises und den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Diese enge Verzahnung sei, so Neugebauer, das Erfolgsrezept für Fortschritt und Entwicklung in Sachsen und müsse entsprechend auch zukünftig mit Engagement verfolgt werden.

Im Rahmen des Abends wurden zudem die insgesamt mit 5.000 Euro dotierten und jährlich vergebenen Preise für hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern in Sachsen verliehen. In diesem Jahr wurden Doktorarbeiten zum Thema "Mensch-Technik-Interaktion im Einfluss des demographischen Wandels" ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt Dr. Jens Mühlstedt von der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz für sein Modell dynamisch-muskulärer Arbeitsbeanspruchungen auf Basis digitaler Menschmodelle. Der zweite Preis ging an Dr. Stefan Pietschmann von der TU Dresden für seine Arbeit zur modellgetriebenen Entwicklung adaptiver komponentenbasierter Mashup-Anwendungen. Die Innovationen ihrer Arbeiten und den praktischen Nutzwert erklärten die beiden ausgezeichneten Wissenschaftler in einem Interview mit Dr. Ludwig Meyer-Storck vom Dresdner Gesprächskreis.

(Quelle: Dresdner Gesprächskreis)

Katharina Thehos
05.11.2013

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