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Ideen gesucht - von magischen Türen bis zu messenden Stühlen

Arbeitswissenschaftler der TU Chemnitz rufen vor dem "Tag der einfachen Produkte" erneut zur Teilnahme an einem Innovationswettbewerb auf - Bewerbungsschluss: 7. November 2013

  • Grafik: Jens Mühlstedt

Am "Tag der einfachen Produkte" beschäftigen sich weltweit Forschungseinrichtungen mit dem Thema "Usability", der sogenannten Gebrauchstauglichkeit von Produkten. Am 14. November 2013 dreht sich weltweit alles um Dinge, die das Leben einfacher machen. Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der Technischen Universität Chemnitz aus Anlass dieses Tages den "Mensch-Maschine-Wettbewerb", der spannende Produktideen auszeichnet. Vorschläge und Ideen können in Form von Text, Zeichnungen, Fotos oder Videos über ein Formular unter http://www.mensch-maschine-preis.de eingereicht werden. Unter dieser Adresse finden sich außerdem die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen. Einsendeschluss ist der 7. November 2013.

Der Innovationswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). "Innovative Ideen für einfache Produkte, die das Leben leichter machen" ist das Thema für Einreichungen. Dazu Dr. Ralph Riedel vom VDI: "Da die Entwicklung gebrauchstauglicher Lösungen für Alltagsprobleme die typische Aufgabe für einen Ingenieur darstellt, übernimmt der Westsächsische Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure sehr gerne die Schirmherrschaft über den Wettbewerb und stiftet einen Preis für besonders herausragende Lösungen."

Die besten Einsendungen werden von einer interdisziplinären Fachjury begutachtet und prämiert. Den Gewinnern winken Gutschein-, Sach- und Geldpreise sowie ein ingenieurs- und arbeitswissenschaftliches Feedback der prämierten Idee. Für Studenten besteht zudem die Möglichkeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit die Idee weiterzuentwickeln. Die Preisverleihung findet statt am 14. November 2013 ab 17 Uhr im Projekthaus METEOR im Universitätsteil Erfenschlager Straße.

Im Jahr 2012 konnte die Jury aus 28 Einsendungen gleich zwei erste Preise vergeben. Claudia Feger erhielt den Mensch-Maschine-Preis in Gold für ihren kommunikativen Bürostuhl, der Aufforderungen zu einer kleinen Bewegungs- oder Gymnastikübung erteilt. Der Stuhl misst dabei über einen längeren Zeitraum die Belastung des Stuhls und motiviert zu etwas mehr Bewegung im Büroalltag. Ebenso überzeugte Ricardo Schönherr mit der cleveren Idee einer aussperrsicheren Tür. Die Kombination von Bewegungs- und RFID-Sensoren sowie elektrischen Schlössern verhindert das Aussperren und könnte so manchem vergesslichen Menschen im Alltag helfen.

Weitere Informationen unter http://www.mensch-maschine-preis.de und bei Frank Dittrich, Telefon 0371 531-37878, E-Mail frank.dittrich@mb.tu-chemnitz.de.

(Autor: André Dettmann)

Katharina Thehos
15.10.2013

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