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Wissenschaft und Praxis forschen Hand in Hand

Forschungs- und Entwicklungsvertrag mit eins energie für das Jahr 2013 unterschrieben - Inhalt ist unter anderem eine Nutzung der Chemnitzer Glasfaserkabel über Multimediadienste hinaus

  • Für die TU Chemnitz unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Arnold van Zyl (2.v.r.) und Kanzler Eberhard Alles (r.) den Vertrag, für eins energie die beiden Geschäftsführer Reiner Gebhardt und Andreas Hennig (l.). Foto: eins energie

Die Technische Universität Chemnitz und die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG verlängern ihr partnerschaftliches Forschungsprogramm und arbeiten gemeinsam an ausgewählten Energiethemen. Am 18. September 2013 besiegelten beide Partner den Forschungs- und Entwicklungsvertrag für das Jahr 2013. So arbeiten TU Chemnitz und eins zum Beispiel an Ideen für die zusätzliche Nutzung der verlegten Glasfaserkabel in Chemnitz, die über Multimediadienste hinaus gehen. Dazu zählen zum Beispiel Themen wie Smart Metering, Überwachungssysteme, Notrufsysteme, Telemedizin und Ladesteuerung von Elektrofahrzeugen. eins und TU Chemnitz arbeiten zudem gemeinsam an der Weiterentwicklung der Chemnitzer Energieerzeugung mit ihrer umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung. Dazu gehören die Prüfung des Einsatzes einer Gasturbine sowie die weitere Effizienzerhöhung der Bestandsanlagen zum Beispiel durch die Restwärmenutzung des Rauchgases. Auch die Kälteanlagen sollen weiter optimiert werden.

Reiner Gebhardt, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung: "Die TU Chemnitz hat einen hervorragenden Ruf als Innovationswerkstatt für die Energiethemen der Zukunft. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir weiterhin gemeinsam an effizienten Energielösungen arbeiten. Denn die Energiewende stellt uns vor eine große Aufgabe, bei der es noch viele offene Fragen gibt, die nur gemeinsam von Wissenschaft und Wirtschaft beantwortet werden können." Beide Partner profitieren von der Kooperation, da die TU Chemnitz ein Experte auf dem Gebiet der Energieforschung ist und eins den Bezug zu praktischen Anwendungen herstellt. Gleichzeitig kann der Energiedienstleister Nachwuchsfachkräfte für Energiethemen interessieren. eins finanziert die Bearbeitung der Forschungsthemen zum Teil.

Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der TU Chemnitz: "Die TU Chemnitz verfolgt zum einen das Ziel, ihre Studierenden orientiert am Bedarf der Industrie auszubilden. Zum anderen möchten wir, dass unsere Studiengänge insbesondere im Masterbereich stärker als bisher ein Abbild der Forschung werden. Vor allem für die beiden Masterstudiengänge Elektromobilität sowie Regenerative Energietechnik bietet die Kooperation mit eins dabei eine wichtige Grundlage. Die gemeinsamen Forschungsaktivitäten stärken die gesamte Wirtschafts- und Wissenschaftsregion Chemnitz und sind ein Garant für eine bedarfsgerechte Ausbildung."

Bereits seit mehr als elf Jahren arbeiten TU Chemnitz und eins bei Energiethemen erfolgreich zusammen. Ein Ergebnis davon ist zum Beispiel der Kältespeicher in Chemnitz an der Georgstraße, der zu seiner Einweihung im Jahr 2007 der erste oberirdische Kältespeicher seiner Art in Europa war und dessen Technik seitdem in vielen anderen Städten verwendet wurde.

(Quelle: eins energie in sachsen GmbH & Co. KG)

Katharina Thehos
18.09.2013

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