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Volleyball-Krimi in Zypern

Im Kampf um eine Treppchen-Platzierung bei den European Universities Games musste sich das Damen-Volleyballteam der TU knapp geschlagen geben - Ganz ohne Ehrung ging es aber nicht zurück in die Heimat

  • Hochmotiviert starteten die Damen-Volleyballerinnen der TU Chemnitz am 23. Juni für ihre Universität ins Turnier. An Kampfgeist mangelte es den Mädels bei den European Universities Games 2013 in Zypern nicht. Nur knapp verfehlten sie die Bronzemedaille. Foto: privat
  • Einen Sieg konnte Volleyballerin Mandy Sohr am Ende doch für ihr Team verbuchen: Sie erhielt den Titel "Best Scorer in the tournament”. Foto: privat

"Es sollte nicht sein!", schreiben die Volleyball-Mädels der TU Chemnitz auf ihrer Facebook-Seite, nachdem sie die Bronzemedaille nur um einen Punkt verspielten. Die Enttäuschung auf ihren Gesichtern ließ sich nicht verbergen. Immerhin reisten sie vom 22. Juni bis 1. Juli 2013 mit konkreten Zielvorstellungen in Zyperns Hauptstadt Nikosia. Nach Gold und Bronze bei den European Universities Games 2011 und 2012 hätte eine erneute Platzierung auf dem Treppchen in diesem Jahr ihre Erfolgsserie zum Triple gekrönt. Durch eine Verletzung von Alina Styra im Viertelfinale war die Mannschaft für den Rest des Turniers jedoch unterbesetzt. Aller Kampfgeist und Einsatz der Spielerinnen reichte so am Ende nicht mehr aus, um ihre starken Gegner zu bezwingen. Mit 3:2 holte Moskau schließlich vor der TU-Mannschaft den 3. Platz. Nichtsdestotrotz gab es für die Volleyballerinnen abschließend doch noch einen Grund zum Feiern, zu dem ihnen Mitspielerin Mandy Sohr verhalf. Sie wurde "Best Scorer in the tournament”.

Mit vielen Glückwünschen wurde das Damen-Volleyballteam der TU Chemnitz im Vorfeld des Turniers nach Zypern verabschiedet. So schrieben viele Fans Mut machende Beiträge auf die Seite der Volleyballerinnen bei Facebook. Vielleicht waren es auch gerade Motivationen dieser Art, die dem Team den Rücken für das Turnier stärkten und einen Beitrag zum starken Auftaktsieg gegen Großbritannien lieferten. Das folgende Spiel um den Gruppensieg gegen eine der russischen Mannschaften beschreiben die TU-Volleyballerinnen selbst als harten Kampf. Zu Beginn hatten die russischen Spielerinnen einen klaren Vorsprung. Doch das TU-Team begann nach der zweiten Auszeit eine Aufholjagd. "Leider konnten wir den Schwung nicht mit in den 3. Satz nehmen", so die Volleyballerinnen. Am Ende waren dennoch sie es, die das Katz-und-Maus-Spiel am 26. Juni mit einem 3:2 Sieg für sich entschieden und damit den Gruppensieg holten.

Weiter ging es für das Team mit dem Kampf um den Einzug ins Halbfinale gegen Minho (Portugal), den es erfolgreich meisterte. Die Freude war jedoch gedämpft, denn bei einem Blockversuch im Spiel verletzte sich Alina Styra und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Für den Rest des Turniers war sie spielunfähig.

Das Halbfinale gegen Zypern verlor die Mannschaft am 29. Juni mit 0:3. "Mit unserem neuen System ohne Zuspieler war leider nicht mehr drin", begründeten die TU-Volleyballerinnen ihre Niederlage auf Facebook. Auch das letzte Spiel gegen Moskau konnten sie nicht mehr als Sieger bestreiten und rutschten damit auf den 4. Platz. Europäischer Hochschulmeister 2013 und damit Gewinner im eigenen Land wurde die zyprische Mannschaft.

(Autorin: Laura Richter)

Katharina Thehos
02.07.2013

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