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Interkulturelles Lernen für Studenten von Studenten

Das Modellprojekt "kulturcampus" stößt auch im vierten Jahr auf positive Resonanz - nächstes interkulturelles Training am 28. und 29. Juni 2013

  • Seit vier Jahren bietet das Projekt "kulturcampus" unter anderem interkulturelle Trainings an, bei denen beispielsweise in Gruppenarbeit der Kontakt zwischen Studierenden unterschiedlicher Herkunft vertieft wird. Foto: kulturcampus

"Kulturcampus" ist ein studentisches Projekt und läuft nun bereits im vierten Jahr an der TU Chemnitz. Neben der Durchführung interkultureller Sensibilisierungstrainings für ausländische und deutsche Studierende sowie Doktoranden, gestaltet kulturcampus auch regelmäßig Themenabende über unterschiedliche Kulturen und engagiert sich auch bei der studentischen Nachwuchsgewinnung, wie etwa im letzten Jahr bei der Herbstuniversität. Finanziell unterstützt wird kulturcampus von dem Programm zur Förderung der Integration ausländischer Studierender (PROFIN) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Angesiedelt ist das Hochschulprojekt derzeit an der Professur für Allgemeine und Arbeitspsychologie.

Hauptziel aller Aktivitäten ist die Förderung des Kontakts zwischen Studierenden unterschiedlicher Herkunft. An der TU studieren zahlreiche ausländische Studenten, genauso wie viele Studenten der TU einen Auslandsaufenthalt in Betracht ziehen. Hochschulen sind Motor für Internationalisierungen; interkulturelle Begegnungen zählen zum festen Bestandteil des Universitätsalltags. Kulturcampus strebt nach einem gemeinsamen Wirken, mit dem Ziel der Integration ausländischer Studierender an der TU Chemnitz.

Was macht aber nun die Erfahrung eines interkulturellen Trainings bei kulturcampus besonders? Kulturcampus macht Interkulturalität erlebbar. Viele praktische Herangehensweisen, untermalt von greifbarer Theorie sowie die Bereitstellung eines möglichst großen Raumes für Diskussionen ergeben eine spannende Lernatmosphäre. Angestrebt wird die Sensibilisierung für kulturelle Diversität, Differenz und Fremdheit. Wesentlich werden aber auch Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Kulturen beleuchtet. Es geht schließlich um gegenseitige Verständigung. Allen Teilnehmern wird die Möglichkeit zur Reflexion von oder die Vorbereitung auf interkulturelle Erfahrungen, wie ein Auslandsemester, gegeben. Bedient wird sich dafür zahlreicher anregender Methoden von der klassischen Gruppenarbeit über Rollenspiele bis hin zur Simulation. Kulturcampus versucht auf diese Weise zu mehr Toleranz zu bewegen und fördert gleichzeitig bei den Teilnehmern die selbstständige Erarbeitung der Schlüsselqualifikation interkulturelle Kompetenz.

Bei den Themenabenden konnten die Interessenten bisher in die Kulturen unterschiedlicher Länder wie Philippinen, Indien, Kuba eintauchen, internationale Spiele und Tänze ausprobieren sowie landestypische Gerichte verkosten.

Wer auch gerne einmal interkulturell aktiv werden möchte, kann sich zum nächsten interkulturellen Training am 28. und 29. Juni 2013 anmelden. Die nächsten Themenabende erwarten die Studierenden im Wintersemester 2013/14.

Alle Informationen zum Projekt kulturcampus: http://www.kulturcampus.eu

Kontakt: info@kulturcampus.eu

(Autorinnen: Julia Wiebecke, Dina Khokhleva)

Katharina Thehos
17.06.2013

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