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Mit vielseitigen Interessen zum Stipendium

Maschinenbaustudent Franz Reuther wird gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes - gefragt ist neben überdurchschnittlichen Studienleistungen auch soziales Engagement

  • Franz Reuther zeigt die Funktionsweise seiner selbst entwickelten Biegemaschine für Büroklammern, die er für den Tag der offenen Tür für die Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik konstruiert hat. Foto: Katja Klöden

Wie fühlt es sich an, wenn man in einem Atemzug mit so bekannten Persönlichkeiten wie dem Kabarettisten Eckart von Hirschhausen, dem Politiker Georg Milbradt oder dem Literaten Hans Magnus Enzensberger genannt wird? Franz Reuther, Maschinenbaustudent der TU Chemnitz, ist gerade dabei, das herauszufinden. Denn er wurde in diesem Jahr in den Kreis der Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen und steht jetzt mit auf der langen Liste der seit 1925 geförderten Begabten: Nobelpreisträger, Schriftsteller, Geistes- und Naturwissenschaftler, Mediziner, Politiker, Manager und Künstler finden sich darin.

Wann wird man Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes? Franz Reuther wurde während seines Studiums von der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik vorgeschlagen, bei der als studentische Hilfskraft arbeitete. Seine überdurchschnittlichen Studienleistungen und sein großes Interesse an technischen Fragestellungen waren seinem Betreuer Dr. Lutz Lachmann, Leiter der Lehr- und Forschungsabteilung Umformen der Professur, positiv aufgefallen. Hinzu kommt Franz Reuthers soziales Engagement, auf das die Studienstiftung bei ihren Bewerbern besonders achtet. "Ich engagiere mich ehrenamtlich als Bandleiter und Pianist bei dem Musicalprojekt Adonia - gemeinsam mit 70 Jugendlichen studiere ich als Teil eines Mitarbeiterteams in einem mehrtägigen Probencamp ein Musical ein, anschließend gehen wir auf Konzerttournee", erzählt Franz Reuther und fährt fort: "Das Besondere daran ist, dass wir neben den musikalischen Fähigkeiten auch christliche Werte an die Jugendlichen und das Publikum vermitteln." Franz Reuther sitzt am Klavier, seit er sechs Jahre alt ist, und hat sich das Schlagzeugspielen selbst beigebracht. "Ich genieße die Abwechslung zwischen Technik und Kunst - wenn ich von der Uni nach Hause komme, mache ich zum Ausgleich sehr gern Musik", erklärt Reuther.

Welche Ziele setzt sich ein Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes? Nach einem Praktikum bei der Westfalia Presstechnik GmbH & Co. KG in Crimmitschau will Franz Reuther ab April seine Masterarbeit im Berufsfeld Produktionstechnik/Werkzeugmaschinen schreiben. Die Messlatte liegt hoch: Seine Bachelorarbeit zum Thema "Gradierungspressen zur umformenden Generierung von Korngrößengradienten in Werkstoffen" hat er mit 1,0 abgeschlossen. Ob er anschließend als Wissenschaftler oder in der Industrie arbeiten wird, hält er sich derzeit noch offen. "Ich kann mir prinzipiell beides vorstellen - eine Promotion oder eine interessante Aufgabe in der F&E-Abteilung eines Unternehmens." Da seine Frau in Chemnitz arbeitet, wären die familiengerechten Angebote der TU Chemnitz vielleicht bald ein schlagendes Argument für eine Entscheidung zugunsten einer Karriere an seiner Alma Mater.

Weitere Informationen zu den Studienförderwerken an der TU Chemnitz: http://www.tu-chemnitz.de/stud/studium/foerderwerke

(Autorin: Katja Klöden)

Katharina Thehos
08.04.2013

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