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Deutschlands neue Roboter-Könige kommen aus Hamburg

Team aus der Hansestadt wurde auf der "digital living" in Hannover beim Schülerwettbewerb der TU Chemnitz zum "RoboKing" gekrönt - Bis zum 31. Mai 2006 können sich Schülerteams für den nächsten bundesweiten RoboKing-Wettbewerb anmelden

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Bild oben: Das Team des Walddörfer-Gymnasiums in Hamburg ist RoboKing 2006. Auf die Idee, am Wettbewerb teilzunehmen, brachte sie ein Artikel in der Computerzeitschrift c´t. Foto: Stowasser & Butschke Bild unten: Auf diesem Spielfeld kämpften die Roboter gegeneinander. Rechts im Bild die am Ende drittplatzierte Mannschaft "DIOBOT" vom Gymnasium Dionysanum aus Rheine. Foto: Mario Steinebach

Die Schüler Julian Bende, Paul Bröker, Daniel Reck und Helge Rhodin des Walddörfer-Gymnasiums in Hamburg haben jetzt gemeinsam mit ihrem Team-Leiter Andreas Rhodin Grund zum Feiern: Die Mannschaft aus der Hansestadt siegte am 12. März 2006 auf der "digital living" in Hannover im Finale des dritten bundesweiten RoboKing-Wettbewerbes. Die TU Chemnitz hat diesen Wettstreit der Roboter bereits zum dritten Mal ausgerufen. Und nun traten auf der Sonderschau im Rahmen der CeBIT im Finale 16 Schülerteams aus elf Bundesländern gegeneinander an. Auf dem zweiten Platz landete das Team "Gympl5" vom Gymnasium Plochingen (Baden-Württemberg) und Platz 3 belegte eine Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen: das "DIOBOT"-Team des Gymnasiums Dionysanum aus Rheine hatte die RoboKings 2004 und Vizemeister 2005 vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Limbach-Oberfrohna (Sachsen) im kleinen Finale geschlagen. Ganz besonders freut sich das Siegerteam aus Hamburg nun über den Siegerpokal sowie über den Hauptpreis: einen humanoiden Roboter "Robonova I", der sich fast wie ein Mensch bewegen kann. Gestiftet wurde er von der Firma Hitec.

Der Chemnitzer Professor Peter Protzel ist der geistige Vater der Idee, eher spielerisch technikinteressierte Schüler für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu gewinnen. "Es zeigt sich immer wieder, dass das Technik-Interesse von Schülern am besten durch das Bauen und Programmieren mobiler Roboter wecken lässt", so der Chemnitzer TU-Professor für Prozessautomatisierung. Daher initiierte er vor sechs Jahren die Bildung der Arbeitsgemeinschaft Robotik an der Universität. Seitdem arbeiten hier Schüler zusammen mit Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen an Robotik-Projekten.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den vierten bundesweiten RoboKing-Wettbewerb (http://www.roboking.de). Vom 1. April bis zum 31. Mai 2006 können sich interessierte Schülerteams aus ganz Deutschland bei den Chemnitzer Robotik-Experten bewerben. Die besten Teams stehen dann voraussichtlich im März 2007 auf der "digital living" in Hannover im Finale.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Peter Protzel, Telefon (03 71) 5 31 - 80 09, E-Mail protzel@etit.tu-chemnitz.de, http://www.roboking.de

Mario Steinebach
12.03.2006

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