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Schnelle Hilfe in der Not

TU-Mitarbeiter David Laux leistete in seiner Heimatstadt Böhlen (nahe Leipzig) schnelle Hilfe, als er einen Brand im Nachbarhaus bemerkte - Neun Menschen wurden in Sicherheit gebracht - MDR berichtet

Am 8. Dezember 2012 war David Laux, Leiter der Abteilung Marketing/Öffentlichkeitsarbeit der Technischen Universität Chemnitz, in seinem Wohnort Böhlen gerade beim Schneeschippen, als er bei einem Nachbarhaus Rauch aufsteigen sah. "Ich rief sofort die Feuerwehr und klingelte bei den Bewohnern der betroffenen Häuser, um ihnen Bescheid zu geben und ihnen zu helfen, schnell aus dem Haus zu kommen", schildert Laux das Geschehen. Vier Reihenhäuser in der Kleinstadt Böhlen, etwa 15 Kilometer von Leipzig entfernt, sind bei dem Großbrand mit bis zu acht Meter hohen Flammen zerstört worden. Die Feuerwehr war kurz nach Ausbruch des Feuers um 14 Uhr im Einsatz. "Ein kleiner Junge stand zunächst ohne Schuhe draußen, ihm habe ich noch schnell die im Flur stehenden Schuhe gegeben," erzählt Laux, und fügt hinzu: "Ich habe anschließend die Betroffenen gefragt, ob auch wirklich niemand mehr im Haus ist, um sicher zu gehen, dass nicht jemand, der eventuell schläft, vergessen wurde." Alle neun Bewohner sind dank der Hilfe von Laux rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden.

Innerhalb weniger Minuten standen alle Häuser in Flammen. Eines der Reihenhäuser ist völlig abgebrannt, bei den anderen drei Häusern sind die Decken eingebrochen. Drei Bewohner wurden verletzt und erlitten eine Rauchgasvergiftung, ein Feuerwehrmann bekam während der Arbeit einen elektrischen Schlag. Erst am Abend gegen 21.30 Uhr waren die Löscharbeiten beendet, jedoch brach das Feuer am nächsten Morgen erneut aus, sodass die Feuerwehr ein zweites Mal kommen musste. "Die Familien stehen unter Schock. Sie haben jetzt - kurz vor Weihnachten - alles verloren", sagt Laux. Da die Häuser nicht bewohnbar sind, kamen die Familien bei Freunden und Bekannten unter, zudem hat die Stadt Böhlen sanierte Wohnungen als Ausweichquartiere angeboten. Was die Ursache für den Brand war, ist bisher unklar, und wird von der Polizei untersucht.

Aus ganz Sachsen haben Spender bereits Sachspenden (wie Möbel und Bekleidung) sowie Geldspenden den Familien zukommen lassen. "Auch Mitarbeiter der TU Chemnitz haben ebenfalls ihre Hilfsbereitschaft durch Spenden an die Betroffenen ausgedrückt", freut sich Laux. Die Stadt Böhlen richtete zudem ein Spendenkonto ein: Unter dem Kennwort "Brandopfer" können Geldspenden auf die Kontonummer 1 220 010 002 bei der Sparkasse Leipzig ,BLZ 860 555 92, überwiesen werden. "Die Familien sind dankbar für jede Hilfe", sagt Laux.

Weitere Informationen zum Geschehen: Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete vergangene Woche in mehreren Beiträgen über den Brand in Böhlen (http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/feuer-boehlen100.html), am 16. Dezember wird MDR Radio Jump um 9.40 Uhr eine Sendung mit Rückblick auf den Brand senden, in der auch David Laux erneut zu Wort kommt.

(Autorin: Stefanie Michel)

Mario Steinebach
15.12.2012

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