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Lucas Cranach d. Ä. (1472 - 1553), Herzog Heinrich der Fromme von Sachsen, um 1514, Lindenholz auf Leinwand übertragen, 1,84 x 0,825 Meter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister Foto: Klut, SKD (Quelle: www.chemnitz.de)

Uni aktuell Kultur

So viel Cranach wie noch nie

Zwei TU-Mitarbeiter und eine Absolventin bereichern einzigartige Ausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz mit zwei Lesungen, einem Vortrag und fachkundigen Führungen

Chemnitz erlebt derzeit eine der größten Cranach-Ausstellungen, die es je gegeben hat. Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen bis zum 12. März 2006 in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 77 Bilder von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553) und dem Jüngeren (1515-1586). Ein Großteil stammt aus der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister. Andere Werke stellten zahlreiche Leihgeber zur Verfügung, unter ihnen Museen aus Berlin, Dessau, Innsbruck, Leipzig, Nürnberg und die Wartburg-Stiftung Eisenach.
Die Ausstellung ermöglicht eine einzigartige Begegnung mit dem Schaffen der Cranachs, deren höfisch-sächsische Malerei im 16. Jahrhundert und danach die Kunstentwicklung in der Mitte Deutschlands prägte.

Der umfangreiche Ausstellungskatalog erschließt kunsthistorisch erstmals alle Cranach-Bilder der Dresdener Gemäldegalerie und auch die Ergebnisse ihrer technischen Untersuchung, die in der Restaurierungswerkstatt der Dresdener Galerie erfolgte. Ergänzt wird der Dresdener Bestand sowohl in der Ausstellung als auch im Katalog durch weitere Cranach-Werke und eine Gruppe von Lithografien Pablo Picassos, der sich wie kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts von Cranach-Werken inspirieren ließ.

Dr. Burkhard Müller, Dozent für Latein am Zentrum für Fremdsprachen der TU Chemnitz, bereichert das Rahmenprogramm der Ausstellung gleich um zwei Lesungen. Gemeinsam mit seinem Freund Dr. Eske Bockelmann nähert er sich am 6. Dezember 2005 dem Thema "Friedrich von Spee und der Hexenwahn der frühen Neuzeit". Im Mittelpunkt ihrer Lesung am 14. Januar 2006 steht Martin Luther, dem Cranach ein Image gab. Dr. Michael Rupp von der Professur Deutsche Literatur des Mittelalters wird am 31. Januar 2006 einen Vortrag halten zum Thema "Humanismus, Reformation und Malerei. Reflexe zeitgenössischer Geistesgeschichte bei Cranach". Der Vortrag und die beiden Lesungen beginnen um jeweils 19 Uhr in den Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz. Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro.

Und noch einen - wenn auch etwas weitläufigen Zusammenhang - gibt es zwischen der TU und der Ausstellung. Monique Zaumseil, die an der Universität Lehramt sowie im Aufbaustudium Sozialpädagogik studierte, führt Gäste fachkundig durch die Cranach-Ausstellung.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag - Freitag: 11 - 19 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 10 - 19 Uhr (Am 24. und 31. Dezember 2005 bleibt die Ausstellung geschlossen.)

Eintrittspreise: 8 Euro, ermäßigt: 5 Euro

Mario Steinebach
17.11.2005

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