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Einblicke in ein einzigartiges Projekthaus

Hopfen meets Hightech: Rund 500 Besucher erkundeten beim Campus-Frühschoppen den Universitätsteil Erfenschlager Straße - im Mittelpunkt stand das neue Projekthaus METEOR

Nach Stationen auf dem Campus an der Reichenhainer Straße und am Hauptgebäude an der Straße der Nationen in den vergangenen Jahren fand der Campus-Frühschoppen 2011 am Universitätsteil an der Erfenschlager Straße statt. Rund 500 Gäste - darunter aktuelle und ehemalige Uni-Mitarbeiter, Studierende, Absolventen, Freunde, Förderer und Partner der TU sowie zahlreiche weitere Interessierte - folgten der Einladung. Die meisten wollten sich die Einblicke in das neue Projekthaus "METEOR MENSCH-TECHNIK-ORGANISATION" nicht entgehen lassen, das im Mittelpunkt der Veranstaltung stand - das "i-Tüpfelchen" des auch ansonsten rundum sanierten Uniteils, wie Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes bei seiner Begrüßung sagte.

Seit dem 15. August 2011 ist das erste Dutzend Mitarbeiter im Projekthaus tätig. In Zukunft sollen hier wechselnde interdisziplinäre Teams aus Wissenschaftlern und Industrievertretern untersuchen, welche Auswirkungen der Wandel von Mensch, Technik und Organisation insbesondere auf die Arbeitsorganisation hat. Gebaut wurde METEOR für die Professur Arbeitswissenschaft der TU, deren Inhaberin Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer sich freute, zum Campus-Frühschoppen auch den Architekten des außergewöhnlichen Gebäudes, Jochen Krüger, ankündigen zu können. Im Halbstundentakt führte Stev Glöckner, der den Bau von METEOR an der Professur Arbeitswissenschaft koordinierte, die Besucher durch das Projekthaus und erklärte, welche Besonderheiten das Gebäude verbirgt - von verschiebbaren Wänden über die Simulation von Tageslicht und die Lenkung des Schalls bis hin zu einem Inspirationsbereich, in dem in den nächsten Monaten die Natur in Form einer nachgebildeten Düne ins Haus geholt werden soll.

Auch die weiteren Fachgebiete, die im Uniteil Erfenschlager Straße ansässig sind, gaben zum Frühschoppen Einblicke in ihre Arbeit. So lud die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb in die Experimentier- und Digitalfabrik ein, wo Mitarbeiter bei allen Fragen Rede und Antwort standen. Das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik (IWW) war mit mehreren mobilen Experimenten im METEOR vertreten: Beim "Hau den Lukas"-Experiment konnten die Besucher ihre Schlagkraft messen und dabei eine Münze aus Aluminium mit dem Logo der TU Chemnitz prägen. Ein Erinnerungsfoto konnte zudem mit nach Hause nehmen, wer sich mit der Thermografiekamera ablichten ließ. Eingesetzt wird diese normalerweise, um Gebäudeisolationen zu bewerten oder Werkstofffehler aufzuspüren - beim Frühschoppen aber verriet sie, wer kalte Ohren oder eine warme Nase hatte. Mit diesen und weiteren Experimenten waren die Mitarbeiter des IWW bereits eine Woche zuvor auf der Wissensmeile des Chemnitzer Stadtfestes vertreten und gaben so zahlreichen Chemnitzern im Rahmen des "Jahres der Wissenschaft" Einblicke in ihre Forschung.

Wer beim Campus-Frühschoppen noch weiter experimentieren wollte, besuchte den Future Truck der TU. Gelegenheit für Gespräche gab es im Schatten des METEOR - und mehrerer Sonnenschirme, die ob des guten Wetters gerne in Anspruch genommen wurden - wo die Musiker der Combo der TU-Bigband aufspielten und das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau für das leibliche Wohl sorgte.

Katharina Thehos
04.09.2011

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