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Die TU Chemnitz war erste Wahl

Axel Erdtel kam im Oktober 2010 vom Gymnasium Einsiedel an die TU Chemnitz, um sein Wunschfach Elektrotechnik zu studieren - Seine Entscheidung stand schon lange fest

Seit der 9. Klasse steht Axel Erdtel aus Kemtau in Verbindung zur Chemnitzer Universität. Mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik arbeitete er unter anderem im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend forscht" und während seines Abiturs zusammen. "Im Schülerlabor >>Wunderland Physik<< habe ich unter der Leitung von Dr. Gunter Beddies ein ferngesteuertes Auto entwickelt und selbst gebaut, das ich als Besondere Lernleistung im Abitur einreichen konnte", sagt Erdtel.

Die Zeit zwischen Schulabschluss und Studienbeginn überbrückte der 19-Jährige ebenfalls an der TU Chemnitz, wo er unter der Betreuung der Professur für Mess- und Sensortechnik eine umweltfreundliche, batterielose TV-Fernbedienung entwickelte. Den Kontakt zu den Chemnitzer Wissenschaftlern hatte Erdtel selbst hergestellt. "Da ich sehr gerne bei solchen Projekten mitmache, habe ich einfach auf der Homepage der TU geschaut, was man im Bereich Elektrotechnik so alles für Möglichkeiten hat. Der Forschungsschwerpunkt Energy Harvesting hat mich dabei sehr interessiert." Im vergangenen Jahr erhielt Erdtel für seine "grüne Fernbedienung" einen Sonderpreis im Bereich Umwelt des Mittweidaer Elektronikdienstleisters IMM Holding GmbH und konnte sie zudem beim Umweltwettbewerb der Stadt Chemnitz einreichen.

Die Entscheidung, welches Studium er im Herbst 2010 aufnehmen und welche Universität er wählen sollte, fiel Erdtel demzufolge nicht schwer. "Es war keine große Recherche nötig. Ich hatte durch meine ganzen Projekte so viele Verbindungen zur TU und wusste genau, was ich studieren wollte, sodass ich mich nur noch einschreiben musste." Seit Oktober 2010 ist Erdtel nun Student der Elektrotechnik an der TU Chemnitz. "Mein Studium finde ich sehr spannend, interessant und es macht auf jeden Fall Spaß", sagt der 19-Jährige, der im April sein zweites Semester beginnt. Nicht zuletzt durch die vielen Kontakte, die er schon als Schüler knüpfen konnte, fühlt sich der Student an der TU gut betreut. Neben der Uni habe er aber trotzdem noch genügend Zeit für Hobbys und seinen Nebenjob: "Ich trainiere meine eigene Volleyballmannschaft und gehe dreimal pro Woche tanzen", erzählt er. Als studentische Hilfskraft an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik entwickelt Erdtel gerade ein Messgerät zur Widerstandsbestimmung von Dehnmessstreifen, dessen Daten am Computer ausgewertet werden sollen.

Übrigens: Schüler ab der 10. Klasse, die einmal in die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik hineinschnuppern wollen, können sich bis zum 30. Juni 2011 für die Schnupperschule (6. - 7. Juli 2011) anmelden.

(Autorin: Franziska Männel)

Mario Steinebach
16.03.2011

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