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Europa und Afrika rücken zusammen

Studenten und Professoren laden am 15. November 2005 mit einer Vortragsreihe und buntem Programm zum ersten Afrika-Europa-Tag an der TU Chemnitz ein

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Schüler der New Bubajjwe Primary School in Kampala/Uganda. Foto: Dirk Rübbelke

Neugier, Reiselust und Engagement trieben einige Chemnitzer Europa-Studenten dazu, den ersten Afrika-Europa-Tag an der TU Chemnitz zu organisieren. Im Rahmen des Europa-Afrika-Projekts, einer Initiative von Prof. Dr. Ulrike Brummert, Prof. Dr. Peter Jurczek, Prof. Dr. Alfons Söllner, Dr. Theresa Pinheiro und Dr. Dirk Rübbelke, findet am 15. November 2005 ein Aktionstag statt, mit dem die Studenten das Bewusstsein für den afrikanischen Kontinent wecken wollen. Gemeinsam organisierten sie eine ganztägige Vortragsreihe im Club der Kulturen. Dabei werden die Studenten über vielschichtige Themen, wie zum Beispiel die Europäische Hilfe beim Flüchtlingsschutz, die Europäische Aidshilfe, die Förderung erneuerbarer Energien in Afrika oder über die wirtschaftlichen Aspekte des Malaria-Problems, referieren. „Natürlich hoffen wir, dass die Vorträge unsere Gäste auch zu einer Diskussion anregen“, so Europa-Studentin Katja Sieg, die gemeinsam mit Christian Brandt die Moderation übernimmt.

Außerdem ist im Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90, die Foto-Ausstellung „Perspektiven Afrikas“ zu sehen, an deren Ausgestaltung sich Studierende, Lehrende der TU Chemnitz aber auch Chemnitzer Bürger beteiligt haben. Neben dieser Fotoreihe erwartet die Besucher im Club der Kulturen auch die Ausstellung „Walk Of Fame – Walk Of Shame“ der nichtstaatlichen Organisation "medico international", die über die politischen und ökonomischen Hintergründe von Kriegen und Konflikten in Afrika informiert und die Folgen von Ressourcenausbeutung und Profitinteressen thematisiert.

Ein weiteres Ziel der Studenten ist es, für die New Bubajjwe Primary School in Kampala/Uganda Geld zu sammeln, mit dem Unterrichtsmaterialien angeschafft werden können. Dazu findet ein Kuchenbasar statt, dessen Erlös den ugandischen Schülern zu Gute kommt. Auch die Studentenclubs FPM, der Windkanal, der PEB Studentenkeller und der Club der Kulturen beteiligen sich an dieser Spendenaktion. Und wer schon immer mal wissen wollte, was in einigen afrikanischen Ländern so auf den Tisch kommt, der braucht an diesem Tag nur die Mensa zu besuchen und sich beim Mittagstisch überraschen zu lassen. Abends sorgen afrikanische Trommelklänge im Club der Kulturen und Caipirinha-Cocktails im PEB für einen stimmungsvollen Ausklang.

Weitere Informationen zum Aktionstag im Internet:
http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/ewi/projekte/afrika.php

(Autorin: Janine Mahler)

Mario Steinebach
07.11.2005

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