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XII. Sächsische Physikolympiade an der Uni

154 Gymnasiasten kämpfen am 9. März 2011 um die Qualifikation zum Landesausscheid - Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz ist mit 58 Schülern am stärksten vertreten - Ab Mittag schnuppern alle Uni-Luft

  • In der Experimentalvorlesung wird den Teilnehmern am Regionalausscheid auch die Abstoßung gleichnamiger Ladungen an einem Van-de-Graaff-Generator demonstriert. Dieser Juniorhelferin der Chemnitzer Kinder-Uni standen bei diesem Experiment die Haare tatsächlich zu Berge. Foto: Mario Steinebach

154 Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 10 von 31 sächsischen Gymnasien sind am 9. März 2011 an der Technischen Universität Chemnitz zu Gast. Sie kämpfen mit Papier, Stift und pfiffigen Lösungswegen um den Einzug in den Landesausscheid der XII. Sächsischen Physikolympiade. Zu lösen sind ab 9.30 Uhr zwei theoretische Aufgaben und eine Aufgabe zu einem Experiment. Insgesamt haben die Schüler im Hörsaalgebäude an der Reichenhainer Straße 150 Minuten Zeit zur Bearbeitung.

Nach dem Wettbewerb haben die Teilnehmer die Möglichkeit, spannende Einblicke in die Arbeit von Chemnitzer Wissenschaftlern zu erhalten, zum Beispiel im Hochspannungs- und im Robotiklabor der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und in den Labors des Instituts für Physik der TU Chemnitz. Während einer Experimentalvorlesung von Dr. Thomas Franke und Dr. Hans-Gottfried Hempel zum Thema "E-Feld gegen H-Feld - Elektrizitätslehre in Experimenten" steigt buchstäblich die Spannung im Hörsaal, bevor um 14.45 Uhr im Beisein des Rektors der TU Chemnitz das Geheimnis um die besten Nachwuchsphysiker der Region gelüftet werden. Die erfolgreichsten Teilnehmer erhalten mit ihren Urkunden eine Qualifizierung für den Landesausscheid des Freistaates Sachsen. Dieser wird am 8. und 9. April 2011 ebenfalls in Chemnitz ausgetragen.

Am stärksten beim Regionalausscheid vertreten ist in diesem Jahr das Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz mit 58 Schülern. Dessen vertiefte Ausbildung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich umfasst auch die Vorbereitung auf Olympiade- und Wettbewerbsteilnahmen. "Besonders freut uns das rege Interesse von Schülerinnen aus den Klassenstufensieben und acht - rund 50 Prozent der Teilnehmer dieser Klassenstufen sind naturwissenschaftlich interessierte Mädchen", sagt Thomas Scheunert, Organisator des Wettbewerbs.

Unterstützt wird der Wettstreit auch in diesem Jahr vom Verein zur Förderung der Sächsischen Physikolympiade e.V., der TU Chemnitz, den Physiklehrern an den Gymnasien und den Eltern, welche die Schüler zur Teilnahme ermutigt und auch bei Fragen während der Vorbereitung auf den Wettbewerb geholfen haben. An der ersten Stufe des Wettbewerbs - einem Hausaufgabenwettbewerb - nahmen übrigens 2.000 sächsische Schüler teil, davon fast 800 aus dem Regionalbereich Chemnitz/Zwickau.

Weitere Informationen erteilen Thomas Scheunert, Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz, Telefon 0371 488-8500 oder 0171 4775504, E-Mail lzmail@lzphysik-chemnitz.de, sowie Dr. Steffen Seeger, Institut für Physik der TU Chemnitz, Telefon 0371 531-33279, E-Mail seeger@physik.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
08.03.2011

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