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Wie viele Kinder passen in einen Kubikmeter?

Sieben Stunden Spannung: Jung und Alt erleben am 2. Februar 2011 im Chemnitzer Jahr der Wissenschaft einen facettenreichen Mathe-Tag in Harthau

  • Im Jahr der Wissenschaft der Stadt Chemnitz und im Jubiläumsjahr der TU rückt auch die Mathematik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit - wie hier am 19. Januar 2011 bei einem Nachmittag voller mathematischer Basteleien, Knobeleien und Spiele. Foto: Andreas Truxa
  • Mathematische Spielereien verbinden Generationen. Foto: Andreas Truxa
  • Auch die "bastelMATHz"-Kiste der Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz kommt bei Jung und Alt immer wieder gut an. Foto: Mario Steinebach

Für die Schüler der Grundschule Harthau ist der 2. Februar 2011 ein ganz besonderer Tag. Der Stundenplan wird auf den Kopf gestellt, denn an diesem Tag steht die Mathematik im Mittelpunkt. "Während Sportfeste vielerorts Fixpunkte im Schuljahresablauf sind, ist ein Mathe-Tag noch etwas Besonderes. Das war Anlass, ein solches Projekt im Jahr der Wissenschaft der Stadt Chemnitz und im Jubiläumsjahr der TU zu planen", sagt Ralph Sontag von der Technischen Universität Chemnitz.

An ihrem Mathe-Tag erleben die Grundschüler ab 8 Uhr an vielen Stationen, wie mathematisches Denken unsere Welt durchdringt. "Spannende Experimente, knifflige Knobeleien, anspruchsvolle Aufgaben und natürlich auch Spiele machen die oft als trocken empfundene Wissenschaft zum Erlebnis", so Ursula Richter, Schulleiterin der Grundschule Harthau. Dabei werde beispielsweise auch geklärt, wie viele Kinder in einen Kubikmeter passen. Die Schüler treffen aber auch mit dem berühmten Rechenmeister Adam Ries zusammen. Eine ganz besondere Knobelstrecke feiert zudem Premiere, die wie die "spielMATHz"- und die "bastelMATHz"-Kiste der Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz künftig in Bildungseinrichtungen der Region genutzt und nachgeahmt werden soll.

Weiterhin finden fächerübergreifende Aktionen statt: In der Turnhalle werden Sprungweiten geschätzt und so Mengen- und Größenvorstellungen mit sportlichen Aktivitäten verbunden. Im Kunstunterricht werden Bilder des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis Escher betrachtet, der vor allem für seine Darstellung unmöglicher Figuren bekannt wurde. Betreut wird der Mathe-Tag in Harthau nicht nur vom Personal der Grundschule und des Horts, auch Eltern und Großeltern der Kinder helfen, diesem Tag eine besondere Note zu geben.

Und damit die Freude nicht nur auf Schulkinder beschränkt bleibt, lädt der Jugendclub "Alte Wanne" ab 15 Uhr alle Interessenten zwischen 6 und mindestens 66 zu einem mathematischen Spielenachmittag ein. "Kinder und Erwachsene können gemeinsam ihre Kenntnisse und Begabungen testen und gegeneinander antreten", erläutert Sontag. "So haben sich beispielsweise aus dem nahe gelegenen Seniorenheim bereits Gäste für diesen Nachmittag angekündigt, denen Kinder aus unserer Schule als Spielleiter mehrere Spiele erklären wollen", fügt Richter hinzu.

Weitere Informationen erteilen Ralph Sontag, Telefon 0371 531-31384, E-Mail sontag@mathematik.tu-chemnitz.de, und Ursula Richter, Schulleiterin der Grundschule Harthau, Telefon 0371 510078.

Mario Steinebach
27.01.2011

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