Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Veranstaltungen

Die Brennstoffzelle als Fahrzeugantrieb der Zukunft

Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Inhaber der Professur Alternative Fahrzeugantriebe, hält am 20. Oktober 2010 seine Antrittsvorlesung

"Brennstoffzellen und Brennstoffzellensysteme" lautet der Titel der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Thomas von Unwerth, der seit Juli 2010 die neu eingerichtete Professur Alternative Fahrzeugantriebe an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz leitet. Sie findet statt am 20. Oktober 2010 um 16 Uhr im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Raum N113. Die Vorlesung gibt eine Einführung in die Technologie der Brennstoffzellen in Verbindung mit Wasserstoff als Energieträger der Zukunft sowie die physikalisch-chemischen Grundlagen der Brennstoffzelle. Von Unwerth thematisiert den Aufbau von Brennstoffzellensystemen für mobile Anwendungen, deren Steuerung und Regelung sowie die zugrunde liegende Modellbildung und Simulation. Außerdem stellt er Anwendungen vor, zieht Vergleiche zu anderen alternativen Fahrzeugantrieben und gibt Einblicke in bereits realisierte und Ausblicke auf zukünftige Projekte.

Eingeladen sind Mitarbeiter sowie alle Studierenden, vor allem aus dem Hauptstudium der Studiengänge Automobilproduktion, Maschinenbau, Mechatronik sowie Nachhaltige Energieversorgungstechnologien. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Studium Generale statt, sie wird anschließend fortgesetzt durch eine wöchentliche Vorlesung sowie ein Praktikum (alle zwei Wochen im Anschluss an die Vorlesung). Geplant ist außerdem eine Exkursion ins Volkswagen Technologiezentrum Elektrotraktion in Isenbüttel.

Thomas von Unwerth hat seit 2002 in der Volkswagen Konzernforschung das Thema Aufladung von Brennstoffzellensystemen vorangetrieben. 2004 wurde ihm die Projektleitung für Auxiliary Power Units (APU) übertragen und zwei Jahre später die Projektleitung für den Aufbau von Brennstoffzellenfahrzeugen in China, eine Kooperation mit Shanghai Volkswagen und der Tongji-Universität. Die Forschung seiner Professur wird sich mit elektrischen Antriebssystemen und -komponenten, der Modellierung und Simulation alternativer Antriebsysteme sowie der ökonomischen und ökologischen Analyse alternativer Antriebssysteme beschäftigen. Als Lehrangebote plant die Professur Vorlesungen über konventionelle sowie über alternative Fahrzeugantriebe und über Fahrzeugenergietechnik sowie ein Laborpraktikum. Neben der bereits bestehenden Kooperation mit Volkswagen sind Zusammenarbeiten unter anderem mit dem studentischen Team Fortis Saxonia an der TU Chemnitz sowie auf internationaler Ebene mit der Tongji-Universität in Shanghai angestrebt.

Die Professur Alternative Fahrzeugantriebe im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/mb/alf/

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Telefon 0371 531-23550, E-Mail thomas.von-unwerth@mb.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos
12.10.2010

Mehr Artikel zu:

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Porträt eines Mannes

    Studieren trotz Vollzeitjob

    Max Chris Schreiber hat nach seinem VWA-Abschluss erfolgreich ein berufsbegleitendes Bachelorstudium „Public Sector Management“ an der TU Chemnitz gemeistert und damit seinen Blick auf den öffentlichen Sektor erweitert …

  • Eine blonde Frau hält zwei beschriftete Aufkleber hoch.

    TU Chemnitz feiert erneut Vielfalt beim Christopher Street Day

    Let’s celebrate #TUCgether: TU Chemnitz nimmt am 4. Juli 2026 mit einem Wagen am Christopher Street Day in Chemnitz teil und zeigt die Vielfalt der TUC-Familie – Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen …

  • Eine Schülerin im weißen Kittel experimentiert mit einem Reagenzglas im Labor.

    Junge Chemietalente auf der Suche nach der Substanz X

    55. Ausgabe des Chemie-Wettbewerbs „Julius Adolph Stöckhardt“ fand an der TU Chemnitz statt – Toni Radecker vom Clemens-Winkler-Gymnasium Aue belegte Platz 1 und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr …

  • Ein Mann steht vor einem Gebäude.

    „Die Sprachbarriere verschwindet schneller, als man denkt“

    Piotr Marszałek aus Katowice hat über die „Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes den Weg an die TU Chemnitz gefunden …