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Achte Auflage von "Kunst für Kreativität"

Zwischen Atelier und Bühne: Chemnitzer Künstler vermitteln ab 11. Oktober 2010 wieder Schlüsselkompetenzen - Teilnehmerzahl ist auf 25 Plätze begrenzt - Anmeldung läuft

Was macht die Kreativität eines Menschen aus? Der Chefdramaturg der Landesbühnen Sachsen, Dr. Karl-Hans Möller, hat darauf eine einfache Antwort: "Er muss den Mut haben, Eindeutigkeit und Nachweisbarkeit zu hinterfragen und sich dem Ungefähren und Unfassbaren zuzuwenden!" Kreativität gehöre zu den Schlüsselkompetenzen, die von Hochschulabsolventen im Berufsalltag erwartet werden. Die Wenigsten hatten jedoch Gelegenheit, diese Kompetenz gezielt zu entwickeln. Anders an der TU Chemnitz: In Zusammenarbeit mit Chemnitzer Künstlern und Kultureinrichtungen wird auch im Wintersemester 2010/2011 das Seminar "Kunst für Kreativität" im Rahmen des Studiums generale angeboten. Es richtet sich an Studierende aller Fakultäten und Studienfächer. "Man bekommt andere und vor allem unterschiedliche Sichtweisen aufgezeigt und wird dazu ermuntert, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dies hilft auch oft im technischen Fach Maschinenbau weiter", resümierte ein Teilnehmer der Veranstaltung.

Die Studierenden lernen am Beispiel der Kunst, die Frage der Realisierbarkeit zunächst in den Hintergrund treten zu lassen und an Beispielen aus Schauspiel, Musik, Malerei, Druckgrafik und Puppenspiel kreative Prozesse selbst zu erleben. Dabei wird die Lust der Studierenden zum Öffnen und zur grenzenlosen Ausdehnung der eigenen Phantasie gefördert. Anschließend erhalten sie in den Veranstaltungen auch die Möglichkeit zur Diskussion. Wer befürchtet, dass er in dieser Lehrveranstaltung zum Künstler "light" werden soll, den beruhigt Dr. Möller: "Diese Beschäftigung mit Theater, Musik und Bildender Kunst soll keine Künstler ausbilden." Ziel ist nicht die eigene künstlerische Betätigung, sondern die Studierenden können von der Kunst für ihre Kreativität lernen.

Dem Chefdramaturgen ist es erneut gelungen, renommierte Gastdozenten zu gewinnen, darunter Komponisten, Musiker, Maler, Grafiker, Schauspieler, Regisseure, Ballettmeister, Lichtdesigner und Bühnentechniker. Gemeinsam haben sie die Lehrveranstaltung "Kunst für Kreativität" in unterschiedliche künstlerische Zugänge aufgeteilt und mit Überschriften wie "Sprachloses Erzählen", "Vom guten Klang zur genialen Schwingung" oder "Töne aus Röhren und Seilen" versehen. Erstmals angeboten wird das Seminar "Dem Mimen flicht die Nachwelt…" im Schauspielhaus.

"Die TU Chemnitz erweitert mit dieser Veranstaltungsreihe erneut ihr Angebot zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen", sagt Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, der diese ungewöhnliche Form der Lehrveranstaltung initiiert hat und sich über den großen Erfolg freut. "Innerhalb weniger Stunden waren die bisherigen Seminare ausgebucht", berichtet der Rektor.

Auch die achte Auflage des Seminars ist offen für alle Studierende der TU Chemnitz. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 25 Plätze begrenzt. Die Veranstaltung findet jeweils am Montag von 17.30 bis 19 Uhr an unterschiedlichen Orten (u. a. Städtische Theater, Weltecho, Ateliers) statt. Erster Termin ist der 11. Oktober 2010 im HeckArtHaus. Anmeldungen können unter http://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/vlvz/plan/generale.php?studgang_id=557&semester_art=SS vorgenommen werden.

Weitere Informationen erteilt Brita Stingl, Referentin im Büro des Rektors, Telefon 0371 531-36036, E-Mail brita.stingl@verwaltung.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos
04.10.2010

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