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Bergfest - auch das gibt es im Studium

Vier junge Tschechen haben die erste Hälfte ihres Masterstudiums Produktionssysteme geschafft

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Geschafft: Jan Hradil, Josef Knobloch, Jirí Kozubík und Petr Minárim freuen sich über ihren erfolgreichen Aufenthalt in Chemnitz. Foto: privat

Ein Europa ohne Grenzen und eine globalisierte Welt verändern neben Wirtschaftsstrukturen auch Kultur und Gesellschaft und verlangen unter anderem nach neuen Formen universitärer Bildung. Eine Antwort darauf sind Studiengänge, die zeitlich parallel und an mindestens zwei europäischen Hochschulen gleichzeitig zu einem so genannten Doppelabschluss führen. Im Rahmen des Deutsch-tschechischen Masterstudiengangs Produktionssysteme wird solch eine Möglichkeit gemeinsam von den Fakultäten für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz und der Technischen Universität Brno, Tschechien, angeboten.

Nach einem erfolgreichen Bachelorstudium an der TU Brno, Tschechien, setzten die jungen Männer Jan Hradil, Josef Knobloch, Jiří Kozubík und Petr Minářim im Herbst 2009 ihr Studium im neu eingerichteten Deutsch-tschechischen Masterstudienganges Produktionssysteme fort. Je ein Semester an der TU Brno und an der TU Chemnitz sind geschafft. Die überdurchschnittlich guten Prüfungsergebnisse zeigen das hohe Engagement aber auch die ausgezeichnete Vorbildung, und das nicht nur auf ingenieurwissenschaftlichen Gebieten. "Es hat Spaß gemacht, zu sehen, wie die deutsche Sprache von Monat zu Monat besser wurde und auch meine Arbeit zum Erfolg der jungen Herren beitrug", so Dr. Angela Minogue, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Fremdsprachen der TU Chemnitz.

Die vier Herren werden ihr Studium an der TU Brno fortsetzen, wo sie noch ein Semester mit Vorlesungen, Übungen und Praktika belegen müssen. Danach steht ihnen die Entscheidung frei, ob sie ihre Abschlussarbeit an der TU Chemnitz oder an der TU Brno anfertigen wollen. Nach erfolgreichem Abschluss dürfen Sie die akademischen Grade "Master of Science (M.Sc.)" und "Inženýr (Ing.)" mit tschechischem Staatsexamen führen.

Alle vier Studenten erhielten während ihres Studiums an der TU Chemnitz eine Förderung im Rahmen des ERASMUS Programms der Europäischen Union sowie ein Stipendium aus Fördermittel des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Studierende aus den Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropa (Georgius-Agricola-Stipendien). Gegenstand dieser Förderung sind Studienaufenthalte ausländischer Studierender höherer Semester und Graduierte im Rahmen akademischer Kooperationsvereinbarungen zur Gewinnung von Führungsnachwuchs für Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur Erlangung eines Masterstudienabschlusses an der TU Chemnitz.

Der Studiengang ist auch offen für deutsche Bachelorabsolventen. Leider wurde diese Chance im ersten Jahrgang nicht genutzt. "Nun freuen wir uns auf die diesjährigen Bewerber, denn eins können wir den Absolventen voraussagen - eine großen Nachfrage der Industrie und überdurchschnittliche Verdienste!", so Prof. Dr. Reimund Neugebauer, verantwortlicher Studiendekan des Studienganges.

Weitere Informationen zum Studiengang: http://www.tu-chemnitz.de/studium/schueler/studiengaenge/master/ma_produktionssysteme.php

(Autor: Dr. Andreas Hirsch)

Katharina Thehos
03.09.2010

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