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Junge Mathegenies schnuppern Uniluft

Naturwissenschaftlich begabte Schüler aus ganz Sachsen treffen sich am 8. Oktober 2005 zum Mathematikseminar an der TU Chemnitz

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Mathematik kann auch Spaß machen. Foto: www.bezirkskomitee.de

Am 8. Oktober 2005 findet das erste diesjährige Chemnitzer Seminar zum Korrespondenzzirkel Mathematik an der Technischen Universität Chemnitz statt. Von 9 bis 12 Uhr pauken 20 begabte Schüler der Klassenstufen neun und zehn Formeln und Rechenbeispiele im Weinhold-Bau an der Reichenhainer Straße 70. Unterstützt wird das dreistündige Seminar von der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TU.

Ziel ist es, den potenziellen Nachwuchswissenschaftlern die Mathematik anschaulicher zu gestalten. Nach drei Stunden Theorie lädt Prof. Dr. Peter Protzel, Inhaber der Professur Prozessautomatisierung, die Schüler um 12 Uhr ein, sich anwendungsnahe Einblicke in die Forschung seiner Professur zu verschaffen. So informieren sich die Schüler über den Forschungsschwerpunkt Robotik, mit dem das Institut unter anderem durch den Roboter-Wettbewerb „Roboking“ bekannt geworden ist. Zu dieser halbstündigen Führung sind neben den Schülern und deren Eltern auch weitere interessierte Gäste eingeladen.

Stichwort: Korrespondenzzirkel Mathematik

Der Korrespondenzzirkel Mathematik ist für begabte Schüler der Klassen vier bis zwölf aus ganz Sachsen angelegt. Ab der neunten Klasse unterliegt die sachsenweite Betreuung der Verantwortung von Tino Eibner, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz, und Norman Bitterlich, Zirkelleiter der Klassen neun und zehn.

Alle sechs Wochen erhalten die Teilnehmer außerschulische Aufgaben, die sie selbstständig bearbeiten. Die Lösungen werden von den Betreuern der jeweiligen Klassenstufen korrigiert und mit ausführlichen Anmerkungen beantwortet. Ab der siebten Klasse werden die Schüler mit realer Mathematik konfrontiert und es findet viermal im Jahr eine Konsultation statt. „Sie dienen zum einen dem besseren Verständnis von Naturwissenschaften und Mathematik und zum anderen wird den Schülern der Zugang zu verschiedenen Bildungseinrichtungen aufgezeigt“, erklärt Norman Bitterlich, der früher selbst als einer der ersten Schüler in den Korrespondenzzirkel eintrat.

Die TU Chemnitz war schon beim Aufbau des Korrespondenzzirkels Mathematik, im Jahr 1972 beteiligt und unterstützt bis heute die außerschulische mathematische Förderung begabter und interessierter Schüler. Neben Veranstaltungen für das "Spezialistenlager Mathematik" des Regierungsbezirks Chemnitz, korrigieren wieder bis zu 30 Mitarbeiter und Studenten der TU Chemnitz am 9. November 2005 die Aufgaben der Matheolympiade, um die Siegerehrung am Veranstaltungstag zu garantieren.

Weitere Informationen unter http://www.kzm-bitterlich.gmxhome.de/ oder von Norman Bitterlich, Telefon (0371) 46 60 751, E-Mail norman.bitterlich@t-online.de

(Autorin: Antje Brabandt)

Mario Steinebach
05.10.2005

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