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Von der Einleitung bis zum Fazit

Zentrum für Fremdsprachen und Forschungsakademie bieten im Sommersemester zwei Intensivkurse und einen semesterbegleitenden Kurs an, in denen Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens vermittelt werden

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Kursleiter Dr. Burkhard Müller möchte, dass Studierende und Promovierende beim Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten nicht an das Ende ihres Lateins kommen Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Wolfgang Schmidt

Jeder, der studiert, muss es können und erhält darauf wichtige Noten - das Schreiben von Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten. Wissenschaftliches Schreiben ist deshalb eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen. Doch 23 Prozent der Studierenden der TU Chemnitz haben damit Schwierigkeiten. So lautet das Ergebnis des Studienqualitätsmonitors 2009, den das Hochschulinformationssystem (HIS) zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Hochschulforschung der Universität Konstanz erhoben hat. Das Zentrum für Fremdsprachen der Technischen Universität Chemnitz bietet deshalb ab April 2010 erneut das Seminar "Grundlagen wissenschaftlichen Schreibens" an, das für Studierende aller Studienrichtungen offen ist.

Jeder der maximal 15 Kursteilnehmer soll pro Woche einen Text im Umfang einer DIN-A4-Seite verfassen, der anschließend gemeinsam besprochen wird. Es werden alle Arten von kurzen, in der Wissenschaft relevanten Textsorten behandelt. Dazu zählen unter anderem das Exzerpt, die Stoffsammlung, die Erörterung, der Lebenslauf, die Rezension, die Einleitung und das Fazit. Das Seminar soll außerdem helfen, ein Thema für Arbeiten zu finden, den passenden Titel zu formulieren und eine Gliederung zu erstellen.

Im Seminar werden viele Fragen beantwortet: Wie baut man einen Text sinnvoll auf? Wie mache ich unmissverständlich klar, was ich sagen will? Wie kann ich mich noch eleganter ausdrücken? Und warum muss wo unbedingt ein Komma hin? "Der Kurs ist sehr praxisnah ausgerichtet. Schreiben lernt man nur, indem man es übt", sagt Dr. Burkhard Müller, der am Sprachenzentrum Latein unterrichtet und seit vielen Jahren als Journalist und Literaturkritiker für überregionale Zeitungen tätig ist. Die fakultative Lehrveranstaltung findet im nächsten Semester dienstags und donnerstags von 9.15 bis 10.45 statt. Wer das Sommersemster schon verplant hat, aber noch Freiräume in der vorlesungsfreien Zeit findet, kann bereits vom 16. bis 18. März sowie vom 22. bis 24. März 2010, jeweils von 8.30 bis 11.45 Uhr, an einem Intensivkurs teilnehmen.

Zum ersten Mal wird im Sommersemester auch ein Intensivkurs für Promovierende angeboten, da eine Umfrage ergab, dass sich viele bei der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten dringend eine Unterstützung wünschen. "Im Rahmen der neuen Forschungsakademie der TU Chemnitz wird der Kurs helfen, Sicherheit im Aufbau von Texten und stilistische Gewandheit beim Schreiben zu finden", sagt Brita Stingl, Referentin für Weiterbildung im Büro des Rektors. Im Mittelpunkt steht das konkrete Promotionsvorhaben, über das über Fächergrenzen hinweg diskutiert wird. Zudem sollte jeder der maximal 15 Teilnehmer bereit sein, zwei kleinere Texte zu verfassen. Der Intensivkurs für Promovierende aller Fachrichtungen findet vom 29. bis 31. März sowie vom 7. bis 9. April 2010, jeweils von 9 bis 12.15 Uhr, statt.

Anmelden kann man sich für alle drei Kursangebote über das Kuves-System im Internet (https://www.tu-chemnitz.de/sprachenzentrum/kuves ) oder direkt bei Dr. Burkhard Müller, E-Mail burkhard.mueller@sz.tu-chemnitz.de

Das komplette Kursangebot des Zentrums für Fremdsprachen im Sommersemester: http://www.tu-chemnitz.de/sprachenzentrum/kursangebot.php

Mario Steinebach
27.01.2010

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