Navigation

Inhalt Hotkeys
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
„Uni aktuell“-Meldungen
Uni aktuell Studium

Profitieren vom erfolgreichsten Zeitmanagement- und Arbeitsgestaltungssystem der Welt

Bewerbungsvorteil durch Zusatzqualifikation: Professur Arbeitswissenschaft lädt ein zum Kompaktseminar "MTM-Organisator" (Termin: 1. bis 6. März 2010) - Anmeldeschluss: 1. Februar

*

Grafik: Karla Bauer

In mehr als 20 Ländern setzen Unternehmen aus fast allen Wirtschaftsbereichen das "Methods-Time Measurement" (MTM) zur Analyse, Gestaltung und Optimierung ihrer Geschäftsprozesse ein. Damit gilt MTM als das erfolgreichste Zeitmanagement- und Arbeitsgestaltungssystem der Welt. Arbeitsprozesse lassen sich so schon vor der Realisierung investitionsschonend optimieren. Bereits seit 2004 kooperiert die Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz mit der Deutschen MTM-Vereinigung und ermöglicht Chemnitzer Studierenden mit der Teilnahme am so genannten MTM-Juniorkonzept eine gleichermaßen wissenschaftliche wie praxisnahe Ausbildung. "Das trägt dazu bei, dem steigenden Bedarf der Industrie nach ausgebildeten Fachkräften auf den Gebieten der Arbeitsplanung und -vorbereitung, des Industrial Engineerings sowie der Fertigungs- und Prozessplanung gerecht zu werden und hilft den Studenten, sich mit ergänzenden Weiterbildungsangeboten auf den Berufseinstieg vorzubereiten", sagt Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, Inhaberin der Professur.

MTM wird für die Unternehmen zunehmend wichtiger, wenn es darum geht, Gestaltungs- und Rationalisierungsvorhaben unter arbeitswissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Gesichtspunkten ganzheitlich zu bewältigen, mit der Absicht, die Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität eines Unternehmens oder seiner Betriebsbereiche zu verbessern. Nachdem die wertschöpfenden Produktionsprozesse in den Fertigungsbereichen der Unternehmen einem ständigen Rationalisierungsdruck unterliegen, bleiben die indirekt wertschöpfenden Prozesse in der Verwaltung bei den Produktivitätsoffensiven meistens unberücksichtigt. Die Notwendigkeit, diese Potenziale zu heben, wird von immer mehr Unternehmen erkannt. Zugleich fehlen häufig die Methoden und Kompetenzen auf diesem Gebiet. Mit dem MTM-Organisator-Lehrgang versucht MTM, diese Lücke zu schließen.

Nachdem sich das jährlich stattfindende Basic-MTM-Seminar bereits eines regen Zuspruchs erfreut, findet im Zeitraum vom 1. bis zum 6. März 2010 am Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) im Rahmen eines Kompaktseminars die Ausbildung zum MTM-Organisator statt. Diese vermittelt neben der Aufgaben- und Prozessgestaltung in administrativen Bereichen das MTM-Office-System. Dieses System vorbestimmter Zeiten bietet ein breites Einsatzspektrum, das von Modellierung und Optimierung administrativer Prozesse bis hin zur Personalbedarfsermittlung reicht. Studierende der TU Chemnitz sollen damit befähigt werden, nicht nur in der Produktion, sondern auch in indirekten und administrativen Bereichen menschengerechte und produktive Prozesse zu gestalten.

Da immer mehr Unternehmen und Dienstleister (z.B. Banken, Versicherungen, Krankenhäuser) die Notwendigkeit der Prozessoptimierung erkennen, stellt der Lehrgang zum MTM-Organisator eine wertvolle Zusatzqualifikation dar, die in der Praxis als wichtiger Pluspunkt für den Berufseinstieg bewertet wird. Der Lehrgang ist insbesondere für Studenten der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsingenieurswesens des Maschinenbaus, und Systems Engineerings und sogar der Psychologie attraktiv. Er trägt vor allem auch dazu bei, das Tätigkeitsspektrum für die Absolventen dieser Studiengänge zu erweitern.

Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/mb/ArbeitsWiss/zuquali.php

Anmeldung bis zum 1. Februar 2010 bei Ralph Hensel, Telefon 0371 531-35360, E-Mail ralph.hensel@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
11.01.2010

Mehr Artikel zu:

Alle „Uni-aktuell“-Artikel
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

Presseartikel