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Wo Kulturaustausch im Vordergrund steht

Mit Hilfe von IAESTE können Studierende Auslandserfahrungen sammeln, im Gegenzug werden Plätze für ausländische Praktikanten angeboten

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"Lust auf ein Auslandspraktikum und eine spannende interkulturelle Erfahrung? Interesse gemeinsam mit anderen Studierenden Chemnitz und das Erzgebirge zu erkunden, im Spreewald paddeln zu gehen, nach Prag zu fahren, Grillabende und Kneipentouren zu organisieren? Dann bist Du bei IAESTE genau richtig!". Damit wirbt an der TU Chemnitz die International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE)- eine internationale, unabhängige, studentische Organisation zur Vermittlung von Praktikumsplätzen im Ausland. "Wir sind immer auf der Suche nach engagierten und motivierten Studierenden, die die Arbeit der Organisation in vielfältiger Weise unterstützen möchten", sagt Ina Kiesow, Mitglied des Chemnitzer Lokalkomitees von IAESTE.

Schon während des Studiums können die Studenten bei IAESTE in verantwortungsvollen Aufgaben zeigen, was sie können. "Durch die Projektarbeit und den engen Kontakt mit ausländischen und inländischen Universitäten kann man wichtige Soft skills trainieren, die Sprachkenntnisse verbessern und Kontakte zu interessanten Leuten außerhalb des Fachbereichs knüpfen. Alles in allem bringt das Engagement von Studierenden für Studierende viel Spaß und neue Ideen", berichtet Kiesow.

Das Lokalkomitee Chemnitz schickt pro Jahr ungefähr 40 Studenten in alle Welt - eine praktische Möglichkeit für Studierende, den Anforderungen des globalen Marktes gerecht zu werden. Für interessierte Studenten veranstaltet das Lokalkomitee jedes Semester einen Infoabend zum Thema "Auslandspraktikum mit IAESTE", bei dem sich alle Interessierten über das Praktikantenprogramm und die Bewerbungsmodalitäten informieren können.

IAESTE entsendet nicht nur, sondern betreut auch 20 bis 25 Praktikanten aus verschiedenen Ländern während ihres Aufenthaltes in Deutschland. Sie absolvieren Praktika an der TU Chemnitz sowie in regionalen Betrieben. In dieser Zeit unterstützt das Lokalkomitee die Wohnungssuche, die Abholung vom Flughafen oder Bahnhof und das Knüpfen von Kontakten zu Arbeitgebern und Vereinen. Es hilft bei Fragen der Versicherung, des Mietvertrages und bei Behördengängen. Außerdem sorgt es durch die Organisation von Abendveranstaltungen, Wochenendausflügen und Partys dafür, dass sich die Praktikanten in Deutschland wohl fühlen. IAESTE bedeutet vor allem Vielfalt - jeder, der Lust hat, andere Kulturen kennzulernen, kann mitmachen. Ina Kiesow meint: "Man muss einfach Neugier, Flexibilität und Kreativität haben, um mitzumachen." Übrigens: IAESTE nimmt auch am Initiativentag des Studentenrates am 1. Juli 2009 im Hörsaalgebäude an der Reichenhainer Straße teil.

Stichwort: IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience)

IAESTE steht für "International Association for the Exchange of Students for Technical Experience" und ist eine internationale Organisation zur Vermittlung von Praktikumsplätzen im Ausland. Sie wurde 1948 in London gegründet, mit dem Ziel, zur Völkerverständigung beizutragen und arbeitet mit verschiedenen Organisationen der UN zusammen (z.B. UNESCO, ECOSOC und UNIDO). Seitdem sind weltweit über 300.000 Praktika in über 80 Länder vermittelt worden, darunter allein 60.000 in Deutschland. Im Jahr 2006 haben sich etwa 700 deutsche Arbeitgeber am Austausch von Praktikanten über IAESTE beteiligt. Koordiniert wird die Arbeit durch Nationalkomitees in jedem Mitgliedsland und durch Lokalkomitees an den einzelnen Hochschulen, welche in der Regel von Studierenden gebildet werden. Unterstützt wird IAESTE durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Kontakt: Technische Universität Chemnitz, IAESTE Lokalkomitee, Reichenhainer Straße 70, Raum D21, 09126 Chemnitz, Telefon 0371 531-19020, Fax 0371 531-19021, E-Mail iaeste@tu-chemnitz.de

(Autorin: Iulia Sirbu)

Mario Steinebach
29.06.2009

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