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Langzeitstudenten sind auch im 30. Semester willkommen

15 Jahre Seniorenkolleg an der TU Chemnitz: Festveranstaltung am 7. Oktober 2008 in der Stadthalle würdigt eine der erfolgreichsten Veranstaltungsreihen an der Universität

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Besuchermagnet Seniorenkolleg - und das seit 15 Jahren: Einer der vielen Programmhöhepunkte war der Vortrag von Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing am 5. April 2005 im Auditorium maximum. Klitzing, der übrigens über Einstein und die moderne Nanotechnik sprach, ist seit 1988 Ehrendoktor der TU Chemnitz. Foto: Bildarchiv der Pressestelle der TU Chemnitz/Sven Gleisberg

Das Seniorenkolleg an der Technischen Universität Chemnitz feiert in wenigen Tagen Geburtstag. Bereits seit 15 Jahren gibt es dieses besondere Weiterbildungsangebot für ältere Bürger aus Chemnitz und dem Umland. Es vermittelt Senioren, die den Puls der Zeit spüren möchten, aktuelle Informationen - unter anderem aus den Natur-, Ingenieur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie aus Politik, Kunst und Kultur. Darüber hinaus werden Exkursionen sowie Sprach- und Computerkurse angeboten. "Dank dieses facettenreichen Angebotes gehört das Chemnitzer Seniorenkolleg heute zu den bestbesuchten Veranstaltungen an der TU", freut sich Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes. Waren es 1993 noch etwa 300 Teilnehmer, so sind es heutzutage 860, die am Dienstagnachmittag in den Hörsaal strömen. "Ein besonderer Dank gebührt dem Initiator und wissenschaftlichen Leiter des Seniorenkollegs, Prof. Dr. Roland Schöne, und seinem Team, die Semester für Semester für ein spannendes und abwechslungsreiches Vortragsprogramm gesorgt haben. Insgesamt waren es mehr als 450 Vorlesungen, Exkursionen und weitere Bilddungsangebote für Senioren, die - unterstützt auch durch viele ehrenamtliche Mitstreiter - organisiert wurden und so einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels in Chemnitz geleistet haben. Dieses wissenschaftliche Bildungsangebot stärkt das Bestreben der TU Chemnitz, ein ganzheitliches Programm des lebenslangen Lernens anzubieten", sagt Matthes.

Das Seniorenkolleg feiert sein 15-jähriges Bestehen am 7. Oktober 2008 von 14 bis 17 Uhr in der Chemnitzer Stadthalle. Auf dem Programm stehen unter anderem Grußworte des Rektors und der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Höhepunkt ist der Festvortrag der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, zum Thema "Lebenslanges Lernen - eine Herausforderung für die sächsischen Hochschulen". Gegen Ende folgen persönliche Eindrücke und Rückblicke von Hörern des Seniorenkollegs. Erstmalig wird an diesem Nachmittag ein Video über die Gründung, die 15-jährige Entwicklung, Stand und Perspektiven des Seniorenkollegs gezeigt. Außerdem wird eine Festzeitschrift ausgereicht. Der Nachmittag wird durch ein musikalisches Programm mit Werken von Rossini bis Bach umrahmt.

Im Publikum sitzen neben vielen Gästen aus dem In- und Ausland und den aktuellen Teilnehmern des Seniorenkollegs übrigens auch 25 Seniorinnen und Senioren, die seit der ersten Stunde dabei sind. "30 Semester haben sie die Unibank gedrückt und dürfen sich im positiven Sinne Langzeitstudenten nennen", sagt der Rektor und ergänzt: "Möge sich die Zahl derer, die auch im Alter nicht müde werden, ihr Wissen zu erweitern und zu vertiefen, fortwährend im Rahmen des Chemnitzer Seniorenkollegs so erfolgreich wie bisher erhöhen. Denn es kommt nicht nur darauf an, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden." Prof. Schöne, dessen weitreichende Aktivitäten an der TU Chemnitz Ende September beendet sind, wird auch danach die Arbeit des Seniorenkollegs gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz unterstützen.

Das Seniorenkolleg im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/seniorenkolleg

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Roland Schöne, Telefon 0371 531-32104, E-Mail Roland.Schoene@mb.tu-chemnitz.de.

Lesen Sie bitte auch folgende Beiträge: "Studenten ohne Regelstudienzeit" sowie "Lebenslanges Lernen in Lehre, Forschung und Praxis".

Mario Steinebach
25.09.2008

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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