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Mit Engagement und Leidenschaft zur Spitze

Prof. Dr. Olfa Kanoun (Professur für Mess- und Sensortechnik) engagiert sich seit 2004 als Vorsitzende des IM-Chapters für die Belange der Messtechnik in Deutschland - Dafür wurde sie von der weltgrößten Organisation der Elektrotechnik ausgezeichnet

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Jorge Fernández, Mitglied des Komitees der IM Society, übergibt den Preis an Prof. Dr. Olfa Kanoun. Foto: privat

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ist nach eigenen Angaben die weltweit führende Gesellschaft zur Förderung von Technologie. Die 338.000 Mitglieder aus mehr als 150 Ländern sind geografisch nach Sektionen sowie thematisch in Fachgesellschaften organisiert. Die deutsche Fraktion der Fachgesellschaft für Instrumentation and Measurement (zu Deutsch Geräte- und Messtechnik) ist das IM-Chapter. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Olfa Kanoun, Gründerin des IM-Chapters und Inhaberin der Professur für Mess- und Sensortechnik an der TU Chemnitz, kam der deutsche Chapter jetzt zu ganz besonderen Ehren.

Ein Komitee der IM Society prämierte Anfang Mai das deutsche IM Chapter mit dem "Best Chapter Award". Die Auszeichnung wurde bereits im November 2007 ausgesprochen und würdigt die Aktivitäten der Organisation im Jahr 2006. Mit diesem Ritterschlag zum weltweit besten Chapter im Fachgebiet Messtechnik ist ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Dollar verbunden. Bei der jährlichen Preisverleihung würdigte das Komitee die zahlreichen Aktivitäten der Organisation und ihr Engagement für die Disziplin der Messtechnik. Neben Konferenzen mit internationalen Referenten, technischen Meetings und Workshops konzentrierte man sich vor allem auf die Förderung der Mitglieder und deren bessere Vernetzung.

Die Vorsitzende des IM-Chapters ist Stolz auf diese Ehrung: "Wir haben uns ja erst Ende 2004 gegründet. Dass wir so schnell und effektiv Leistung erbringen konnten, die uns sogar von anderen bereits etablierten Chaptern abheben konnte, ist schon etwas ganz Besonderes." Mit geradezu ansteckender Leidenschaft widmet sich Prof. Kanoun der Messtechnik und wünscht sich eine stärkere Vernetzung der deutschen und internationalen Fachleute. "Wir wollen unseren Mitgliedern für ihre Teilnahme einen wirklichen Mehrwert bieten. Wir verhelfen geeigneten Kandidaten zu einem höheren Status und ermöglichen ihnen auf unseren Veranstaltungen den fachspezifischen Austausch", berichtet die Neu-Chemnitzerin.

Mit demselben Tatendrang sollen die Kolloquien in Chemnitz fortgeführt werden. Den Auftakt dazu bildet am 6. Juni 2008 der eintägige Workshop "Potential der Impedanzspektroskopie". Er stellt den Startschuss zu einer Veranstaltungsreihe der Professur für Mess- und Sensortechnik aus dem Forschungsschwerpukt Impedanzszpektroskopie dar und wurde gemeinsam mit dem Sächsischen Netzwerk "Mikro- und biosensorische Messtechnik" organisiert. Im Raum N112 des Hörsaalgebäudes werden Vorträge zu den Themenkomplexen Elektrochemie, Medizintechnik und Messungen mit Kleingeräten und Schaltungen zu hören sein. Außerdem stellen Gerätehersteller ihre neusten Produkte aus.

Weitere Informationen zum Workshop "Potential der Impedanzspektroskopie": http://www.tu-chemnitz.de/etit/messtech/material/open/aktuelles/ws_imp.pdf

(Autorin: Nicole Kappler)

Mario Steinebach
03.06.2008

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