TU Chemnitz und IHK Chemnitz erneuern gemeinsames Jahresarbeitsprogramm
Enge Kooperation zwischen der Industrie- und Handelskammer Chemnitz und der TU Chemnitz wird auch im Jahr 2026 fortgeführt – Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit in den Bereichen „Wissens- und Technologietransfer“, „Gründungsförderung“ sowie „Studienorientierung und Fachkräftesicherung“
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Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Prorektor für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz, und Kathleen Spranger, Geschäftsführerin der IHK Regionalkammer Chemnitz, unterzeichneten das neue Jahresarbeitsprogramm. Foto: Jacob Müller
Ende April 2026 wurde das neue Jahresarbeitsprogramm der Industrie- und Handelskammer Chemnitz und der Technischen Universität Chemnitz unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist es weiterhin, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in Südwestsachsen nachhaltig und nutzungsorientiert zu stärken. Kathleen Spranger, Geschäftsführerin der IHK Regionalkammer Chemnitz, und Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Prorektor für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz, bekräftigten die strategische Partnerschaft.
„Südwestsachsen braucht Innovation im Alltag der Unternehmen. Mit dem Jahresarbeitsprogramm 2026 setzen wir auf verlässliche Zusammenarbeit und konkrete Angebote“, so Spranger. „Wir wollen Innovationen gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft bis zur Anwendung und Marktreife bringen – pragmatisch, zielgerichtet und mit klarem Nutzen für den Standort“, fügt Prof. von Unwerth hinzu.
Im Mittelpunkt stehen drei thematische Schwerpunkte:
- Wissens- und Technologietransfer: Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller und praxisnäher in die Unternehmen der Region zu bringen. Neue Materialien, innovative Verfahren und anwendungsorientierte Ideen sollen gemeinsam mit regionalen Betrieben weiterentwickelt und zur Marktreife geführt werden. Der Transfer aus der Wissenschaft wird damit zu einem konkreten Wettbewerbsvorteil für die regionale Wirtschaft.
- Gründungsförderung: Die TU Chemnitz bringt wissenschaftliche Expertise, qualifizierte Talente und innovative Ideen ein, während die IHK ihr Netzwerk sowie ihre wirtschaftliche Erfahrung beisteuert. Gemeinsam wollen beide Partner Gründungsinteressierte frühzeitig erreichen, gezielt begleiten und zum Schritt in die Selbstständigkeit ermutigen. Unternehmergeist entsteht nicht zufällig – er entwickelt sich dort, wo passende Rahmenbedingungen geschaffen werden.
- Studienorientierung und Fachkräftesicherung. Wer junge Menschen für ein Studium in Chemnitz begeistert, investiert direkt in die Fachkräftebasis von morgen. Gemeinsame Aktionen, aufeinander abgestimmte Formate und ein klarer regionaler Fokus sollen dazu beitragen, Talente nicht nur zu gewinnen, sondern langfristig in der Region zu halten.
(Quelle: IHK Chemnitz)
Mario Steinebach
11.05.2026