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Ausstellung „Bühne im Kleinen. Das Figurentheater Chemnitz im Wandel der Zeit“ öffnet ihre Pforten

Universitätsbibliothek der TU Chemnitz lädt zu einer 75-jährigen Zeitreise ein – bei der öffentlichen Vernissage am 15. April 2026 werden Puppen zum Leben erweckt

2026 feiert das Figurentheater Chemnitz sein 75-jähriges Bestehen. Es gilt als das älteste kommunale Puppentheater der neuen Bundesländer. Die erste Premiere der Städtischen Puppenbühne Chemnitz fand 1951 mit dem Stück „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart statt. Nach der Umbenennung der Stadt zog die Bühne als Puppentheater Karl-Marx-Stadt wenige Jahre später in das Gebäude der „Alten Aktienspinnerei“. In den 1990er Jahren wurde sie schließlich als Sparte der Städtischen Theater Chemnitz in den Luxor-Palast integriert, in „Figurentheater“ umbenannt und 2011 ins Schauspielhaus verlegt. Nun bespielt sie gemeinsam mit dem Schauspiel den Spinnbau in Altchemnitz. 

Diese wechselvolle Geschichte und die Vielseitigkeit dieses Genres von den Anfängen bis zur Gegenwart sind vom 16. April bis zum 8. Oktober 2026 im 1. OG der Universitätsbibliothek, Straße der Nationen 33, zu sehen. Die Ausstellung „Bühne im Kleinen. Das Figurentheater Chemnitz im Wandel der Zeit“ enthält zahlreiche Exponate. Präsentiert werden unter anderem Marionettenpuppen, Hand- und Stabpuppen sowie Inszenierungsentwürfe und -skizzen. Flankierend werden im 2. OG thematisch passende Bücher aus den Beständen der Universitätsbibliothek in einem Regal ausgelegt. 

Eröffnet wird die Ausstellung am 15. April 2026 um 16 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Vernissage zum Thema „Wie Puppen lebendig werden” im „IdeenReich” der Universitätsbibliothek. Nach einer Einführung durch den Projektleiter und Leiter des Universitätsarchivs, Stephan Luther, sowie einem kurzen Gespräch mit dem ehemaligen Direktor des Puppen- bzw. Figurentheaters, Manfred Blank, werden auch aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Figurentheaters anwesend sein. Im Dialog mit Puppen zeigen sie einen kleinen szenischen Abriss zur Entwicklung des Chemnitzer Figurentheaters.

Die Ausstellung wurde vom Universitätsarchiv in enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Theater Chemnitz und dem Figurentheater erarbeitet und zeigt einmal mehr die enge Verzahnung von Kultur und Wissenschaft in der Stadt Chemnitz.

Homepage des Ausstellungsprojekts: www.mytuc.org/tpty

Weitere Informationen erteilt Stephan Luther, E-Mail stephan.luther@bibliothek.tu-chemnitz.de, Telefon +49 371 531-32694.

Mario Steinebach
07.04.2026

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