Neuauflage des „Deutschlehrertages“
Austausch zwischen dem Schulfach Deutsch und dem Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation der TU Chemnitz wird weiter verstetigt
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Gut besucht war bereits die Premiere des Deutschlehrertages im Januar 2024. Archivfoto: Eugen Wenzel
Nach dem Erfolg der letzten beiden Jahre veranstaltet das Institut für Germanistik und Interkulturelle Kommunikation der Technischen Universität Chemnitz gemeinsam mit den Chemnitzer Fachbereichsleiterinnen und -leitern des Faches Deutsch beim Landesamt für Schule und Bildung (LASUB) am 24. Januar 2026 den 3. Deutschlehrertag. Erwartet werden etwa 100 Gymnasiallehrerinnen und -lehrer aus Sachsen.
Zur Eröffnung spricht Axel Krommer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) in einem Gastvortrag zur aktuellen Mediendidaktik im Fach Deutsch. Im Anschluss folgen weitere Beiträge, die unterschiedliche Schwerpunkte der Deutschdidaktik und Germanistik aufgreifen: Prof. Dr. Bernadette Malinowski (Inhaberin der Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaften an der TU Chemnitz) stellt Theaterkonzepte zum offenen und geschlossenen Drama am Beispiel von Schillers „Maria Stuart“ und Büchners „Woyzeck“ vor. Dr. Jana Bressem (Leiterin der Arbeitsstelle „Gestenforschung und Sprechwissenschaft“ der TU Chemnitz) spricht unter dem Titel „Scrollen, posten, sprechen: Multimodalität im Alltag und im Deutschunterricht“ über digitale Kommunikationsformen und ihre Bedeutung für Lehr- und Lernprozesse. Den Abschluss bildet Prof. Dr. Winfried Thielmann (Inhaber der Professur Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der TU Chemnitz) mit einem Vortrag zum Thema Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS).
Begleitet wird die Veranstaltung erneut von Vertreterinnen und Vertretern der Schulbuchverlage, die ihre aktuellen Programme vorstellen. Wie in den vergangenen Jahren findet der Deutschlehrertag im IdeenReich der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz, Straße der Nationen 33, statt.
(Autor: PD Dr. Christoph Grube)
Mario Steinebach
16.01.2026