Probandenpaare für Museumsbesuch mit Telepräsenzroboter gesucht
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz sucht Probandenpaare für eine Forschungsstudie, bei der man zu zweit das Industriemuseum Chemnitz mittels Telepräsenzroboter und Virtual Reality Brille besuchen kann
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Museumsbesuch im Dienst der Wissenschaft: Lena Franzkowiak (r.) zeigt ihrem Kollegen Sebastian Knopp, der über einen Telepräsenzroboter zugeschaltet ist, ein Detail an einem Oldtimer im Industriemuseum Chemnitz. Fotomontage: Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement (Leitung: Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann) der Technischen Universität Chemnitz entwickelt derzeit im Projekt TeleVeRbundenheit eine Anwendung, in welcher entfernt voneinander lebende Menschen ein kulturelles Ereignis, wie ein Museumsbesuch, gemeinsam und ortunabhängig erleben können. Für die Endevaluation der Forschungsstudie werden vom 20. Januar bis 13. Februar 2026 noch Probandenpaare gesucht, die mittels VR-Brille und einem mit einer 360 Grad Kamera ausgestatteten Telepräsenzroboter gemeinsam die Ausstellung des Industriemuseums Chemnitz besuchen können. Im Rahmen der 75-minüten Forschungsstudie bekommen die Probandinnen und Probanden einen Einblick, wie gemeinsame Kulturerlebnisse zukünftig trotz großer Distanzen erlebbar gemacht werden können und helfen dabei, diese Technologie weiterzuentwickeln.
Die Studie findet im Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Str. 119, statt. Es müssen immer zwei sich bekannte Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, also z. B. Freunde oder Familienangehörige, gleichzeitig an der etwa 75 Minuten dauernden Studie teilnehmen. Termine für die Studie werden dienstags bis freitags in den Öffnungszeiten des Museums (9 bis 17 Uhr) angeboten und können unter nachfolgenden Link gebucht werden: https://mytuc.org/knlc. Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden freien Eintritt am Tag der Erhebung in das Industriemuseum sowie 15 Euro Aufwandsentschädigung.
Hintergrund: Projekt „TeleVeRbundenheit“
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „TeleVeRbundenheit“ wird seit April 2023 für drei Jahre mit insgesamt 1,08 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Neben der TU Chemnitz (Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, Prof. Dr. Bullinger-Hoffmann, sowie Professur Produktionssysteme und -prozesse, Prof. Dr. Martin Dix) sind weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen, wie das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung – ISF München, die Die Etagen GmbH aus Osnabrück und die YOUSE GmbH aus Berlin am Projekt beteiligt. Unterstützt werden die Forschenden dabei von weiteren assoziierten Partnern und Partnerinnen wie z. B. dem Industriemuseum Chemnitz.
Weitere Informationen erteilt Lena Franzkowiak, Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, Telefon +49 (0) 371 531 32085, E-Mail lena.franzkowiak@mb.tu-chemnitz.de.
Mario Steinebach
05.01.2026