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Rektorengemälde im „Museumcircle“

Besondere Leihgabe für die Kulturhauptstadt: Universitätsarchiv der TU Chemnitz steuerte zwei Porträtgemälde ehemaliger Rektoren für außergewöhnliche Ausstellung in der Rasmussen-Halle des Industriemuseums Chemnitz bei

Noch bis zum 18. Mai 2025 lädt das Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119, zur einzigartigen Ausstellung „John Cage. Museumcircle“ ein. Mehr als 100 Objekte aus 52 Museen, Ausstellungsräumen und Archiven der Region wurden per Zufall ausgewählt und per Zufall innerhalb der Rasmussen-Halle des Museums arrangiert. Zwischen Nussknacker, Motorrad und expressionistischer Kunst entstand so ein Raum fürs freie Assoziieren über das kulturelle Erbe der Region.

Das Konzept des „Museumcircle“ stammt vom amerikanischen Avantgardekünstler John Cage (1902-1992). Der Komponist, Aktionskünstler und Mitbegründer der Fluxusbewegung entwickelte 1991 die Partitur für diese außergewöhnliche Ausstellungsidee: In einem Museum einer Stadt werden nach dem Zufallsprinzip Ausstellungsstücke aller anderen Museen der Stadt ausgewählt.

Im Industriemuseum Chemnitz wurde diese Idee nun geografisch erweitert: Hier treffen nicht nur Objekte aus Chemnitzer Museen aufeinander, sondern aus den 38 Kommunen und Gemeinden der Chemnitzer Kulturhauptstadtregion. Die Schau spiegelt so die Kunst- und Kulturgeschichte dieses Gebietes wider. Ausgestellt werden auch zwei Gemälde aus dem Kunstbesitz der Technischen Universität Chemnitz: Zu sehen sind zwei bisher nie öffentlich ausgestellte Porträtgemälde ehemaliger Rektoren der Chemnitzer Hochschule. Die Rede ist von den Bildnissen von Prof. Dr. Manfred Krauß (Amtszeit: 1982-1989, TH/TU Karl-Marx-Stadt) sowie von Prof. August Schläfer (Amtszeit: 1953 bis 1959, Hochschule für Maschinenbau Karl-Marx-Stadt). Die Gemälde stammen von den Künstlern Karl-Heinz Jakob und Will Schestac, welche die Porträts 1989 anfertigten.

Mario Steinebach
23.04.2025

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