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Erfolgreiche Bleibeverhandlungen mit Prof. Dr. Karin Leistner

Inhaberin der Professur Elektrochemische Sensorik und Energiespeicherung an der TU Chemnitz wird zur W3-Professorin ernannt

Mit Prof. Dr. Karin Leistner, Inhaberin der Professur Elektrochemische Sensorik und Energiespeicherung am Institut für Chemie der Technischen Universität Chemnitz, wurden erfolgreiche Bleibeverhandlungen geführt. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe durch den Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, erhielt sie nun ihre Ernennungsurkunde zur W3-Professorin mit Wirkung zum 1. Februar 2025.

„Die Erfolge der letzten Jahre wären ohne das herausragende Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beim Aufbau der Professur an der TU Chemnitz nicht möglich gewesen. Wichtige Faktoren für meine Entscheidung für die TU Chemnitz waren auch die exzellenten wissenschaftlichen Kooperationen vor Ort bei gleichzeitig sehr kollegialer Arbeitsatmosphäre in der TUC-Familie. Auf die weitere Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe, mit den Kolleginnen und Kollegen und mit den Studierenden in Forschung und Lehre freue ich mich sehr“, sagt Leistner. „Wir freuen uns riesig, dass es gelungen ist, unsere äußerst geschätzte Kollegin Leistner – trotz äußerst lukrativer Konkurrenzangebote – an der TU Chemnitz zu halten. Sie hat an unserer Universität in wenigen Jahren bereits Herausragendes geleistet und ist eine zentrale Akteurin für die weitere erfolgreiche Entwicklung der TU Chemnitz – insbesondere in ihrer Kernkompetenz Materialien und Intelligente Systeme“, sagt Strohmeier.

Prof. Leistner hat in den vergangenen Jahren mit ihrem Fokus auf magneto-ionische Materialien für energiesparende IT-Konzepte, Mikrosystemtechnik und Sensorik äußerst erfolgreich ein bedeutendes interdisziplinäres Forschungsthema an der TU Chemnitz etabliert und dadurch die Kernkompetenz ,,Materialien und Intelligente Systeme“ der TU Chemnitz erheblich gestärkt. So hat sie im Jahr 2023 den ersten ERC Consolidator Grant für die TU Chemnitz zur Weiterentwicklung magneto-ionischer Materialien eingeworben (Fördervolumen: 2 Millionen Euro). Der ERC Consolidator Grant gilt als einer der höchstdotierten Fördermaßnahmen der EU für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zusammen mit ihrer Arbeitsgruppe und nationalen und internationalen Kooperationspartnern forscht Leistner an der Schnittstelle zwischen Elektrochemie und Magnetismus. Ergebnisse wurden in renommierten Fachzeitschriften wie ,,Nature Nanotechnology", ,,ACS Nano" und ,,Advanced Functional Materials" veröffentlicht. Auch in der universitären Lehre setzte sie neue Akzente, sowohl im Bereich der Naturwissenschaften als auch fachübergreifend.

Zur Person: Prof. Dr. Karin Leistner

Karin Leistner hat an der TU Dresden und an der École Nationale Supérieure de Mines de Saint-Étienne Werkstoffwissenschaft studiert und wurde an der TU Dresden promoviert. Danach arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden. 2016 forschte sie für sechs Monate im Physics Department der Simon Fraser University in Burnaby/Vancouver (Kanada) zur epitaktischen Elektrodeposition. Anschließend, im Jahr 2017, übernahm sie am IFW Dresden als Leiterin eine Nachwuchsforschungsgruppe zum Thema „Nanoelektrodeposition und Magneto-ionik“. Im Mai 2021 folgte sie dem Ruf auf die Professur Elektrochemische Sensorik und Energiespeicherung an der TU Chemnitz. Insbesondere magneto-ionische Materialien gehören zu den Forschungsschwerpunkten der Arbeitsgruppe von Prof. Leistner. An der TU Chemnitz werden diese als eine neue Materialklasse im Gebiet der Magnetoelektrik erforscht.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Karin Leistner, Professur Elektrochemische Sensorik und Energiespeicherung, Telefon +49 (0)371 531-36463, E-Mail karin.leistner@chemie.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
03.02.2025

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