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Wie erlebt man Freiheit?

Zentrum für kriminologische Forschung Sachsen e. V. lädt am 11. Dezember 2024 zur Premiere des Films „Freiheit und Freiheitentzug“ ins Lokomov ein

Im Zuge eines Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2024 von Wissenschaft im Dialog haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Zentrum für kriminologische Forschung Sachsen e. V. (ZKFS) – einem An-Institut der Technische Universität Chemnitz – mit der Frage „Wie erlebt man die Freiheit?“ auseinandergesetzt. Ihr Ansatz war es, dass man sich der Bedeutung von Freiheit am besten nähern kann, wenn man sich der Einschränkung der Freiheit widmet. Dazu wurden von den Forschenden Menschen interviewt, denen ihre Freiheit genommen wurde – konkret Strafgefangene in sächsischen Justizvollzugsanstalten. Das ZKFS hat anschließend in Kooperation mit der Chemnitzer Filmwerkstatt sowie der Schauspielerin Katka Kurze und den Schauspielern Dirk Glodde und Marvin Reich die Eindrücke und Gedanken von inhaftierten Menschen basierend auf Originalaussagen in einem Kurzfilm festgehalten. Die Dreharbeiten fanden in Chemnitz statt, zu einem großen Teil in der Universitätsbibliothek. Der Film eröffnet besondere Einblicke in persönliche Perspektiven auf Freiheit – und auf ein Leben ohne sie.

Die öffentliche Premiere des Films „Freiheit und Freiheitentzug“ findet am 11. Dezember 2024 im Lokomov, Augustusburger Str. 102, in Chemnitz statt. Nach der Vorführung hält Dr. Aaron Bielejewski, Soziologe und Experte für Strafvollzugsforschung am ZKFS, einen Vortrag und gibt dabei Einblicke in die Erfahrungen von Inhaftierten. Eine anschließende Diskussionsrunde bietet Raum für einen Austausch über den Film sowie die Bedeutung von Freiheit und Freiheitsentzug und wie der Strafvollzug in einer demokratischen Gesellschaft angegangen werden kann und sollte.

Der Kurzfilm wird vom 12. bis 16. Dezember 2024 flankiert von einer Ausstellung in der Galerie GLASKASTEN, Jakobstraße 42, in Chemnitz. Auch hier kann der Streifen angeschaut werden. Zudem wird er durch Informations- und interaktives Material ergänzt, das sich nicht nur auf die Realität der Inhaftierung bezieht, sondern auch auf das Ausmaß, in dem die Öffentlichkeit inhaftierte Personen und den Strafvollzug wahrnimmt (oder nicht). Die Galerie ist werktags von 16 bis 20 Uhr und am Wochenende von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Für beide Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Mario Steinebach
02.12.2024

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