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Diversität, Gerechtigkeit, Inklusion und Zugehörigkeit im Bildungswesen

Konferenz der International Association for Intercultural Educaction (IAIE) findet vom 26. bis 28. März 2024 an der TU Chemnitz statt – Anmeldung ist bis 25. März möglich

Vom 26. bis 28. März 2024 werden an der Technischen Universität Chemnitz (TUC) internationale Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Forscherinnen und Forscher aus Nachbardisziplinen zusammenkommen, um im Rahmen der Konferenz der International Association for Intercultural Educaction (IAIE) theoretische und empirische Beiträge rund um die Themen Diversität, Gerechtigkeit, Inklusion und Zugehörigkeit („Diversity, Equity, Inclusion and Belonging“ – kurz: DEIB) in Bildung und Erziehung zu diskutieren. Jun.-Prof. Dr. Barbara Gross, Inhaberin der Juniorprofessur Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt interkulturelle Pädagogik an der TUC, ist Initiatorin der Konferenz und richtet diese federführend aus.

Die Konferenz setzt sich intensiv mit dem Thema interkulturelle Bildung und Erziehung auseinander und verfolgt das Ziel, Fragen rund um Heterogenität und Chancengleichheit in Bildungssystemen und -räumen zu diskutieren. Sie zielt darauf ab, eine internationale Debatte über DEIB+ zu fördern und Ideologien kritisch zu hinterfragen. Insgesamt werden ungefähr 200 Tagungsgäste aus 35 Ländern an der TUC erwartet.

Keynote Speaker der Tagung sind Prof. Mel Ainscow (Manchester), Prof. Ingrid Gogolin (Hamburg) und Prof. Martha Montero-Sieburth (Amsterdam). Mel Ainscow spricht über den Einsatz der Forschung zur Förderung der Chancengleichheit im Bildungswesen und wird Herausforderungen und Möglichkeiten aufzeigen. Die zweite Keynote von Ingrid Gogolin nimmt den Unterricht im Kontext sprachlicher Vielfalt in den Blickt. Die Wissenschaftlerin wird ihre neuesten Erkenntnisse aus einer Interventionsstudie vorstellen. Martha Montero-Sieburth setzt sich mit der rhetorischen Frage „Wann werden wir jemals lernen?“ auseinander und wird die Zuhörerinnen und Zuhörer mit den Déjà-vu's der multikulturellen und interkulturellen Bildung der Vergangenheit und der Gegenwart konfrontieren.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende, die gern an der Tagung teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 25. März 2024 anmelden.

Die Ergebnisse der Tagung werden im Anschluss in einem open-access Herausgeberwerk und einem Special Issue der Fachzeitschrift Intercultural Education publiziert.

DEIB+ zur Transformation der Gesellschaft

„DEIB+“ steht für „Diversity, Equity, Inclusion and Belonging“ sowie für weitere aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen (+). Dazu zählen beispielsweise Kriege, die Klimakrise, Umweltkatastrophen und Migration, mit denen die Gesellschaft und so auch Bildungsinstitutionen konfrontiert werden. „Bildungsinstitutionen sind bestrebt, Lernenden gerechte Chancen zu bieten, um in einer offenen, inklusiven und demokratischen Welt zu leben, dennoch sind zusätzliche Bestrebungen notwendig, die das Zugehörigkeitsgefühl stärken und die Partizipationsmöglichkeiten von Heranwachsenden erhöhen. Dazu ist eine positive pädagogische Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden unabdingbar", so Gross. Es bestehe die Notwendigkeit von Forschung zur Wertschätzung aller Dimensionen der Diversität in Bildungssettings und zur kritischen Hinterfragung der Produktion bzw. Reproduktion von Bildungs- und sozialen Ungleichheiten in verschiedenen politischen, soziolinguistischen und sozioökonomischen Kontexten. „Die Herausforderungen der interkulturellen Pädagogik bestehen darin, verschiedene Diversitätsmerkmale intersektional zu erforschen, dabei verstärkt mit der pädagogischen Praxis zusammenzuarbeiten und neu aufkommende Fragen und Bedürfnisse in Erziehung, Bildung und Gesellschaft zu berücksichtigen“, so die Juniorprofessorin. 

Website der Konferenz: https://iaie.org/conferences/2024-chemnitz-germany

Weitere Informationen erteilt Jun.-Prof. Dr. Barbara Gross, Telefon +49 (0)371 531-32749, E-Mail barbara.gross@phil.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
19.03.2024

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