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Was hier noch Vision ist, könnte dank einer Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Technischen Universitäten von Chemnitz und Braunschweig und dem Unternehmen AIXTRON AG bald Wirklichkeit werden: der aufrollbare Bildschirm im Kugelschreiber-Format. Foto: <a href="http://www.aixtron.com/">AIXTRON AG</a>, <a href="http://www.universaldisplay.com/concepts.htm">Universal Display Corporation</a>

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Farbbildschirme in der Aktentasche

Am 28. Januar 2005 endet die Vortragsreihe „Physik – wie Forschung Spaß macht!“ für dieses Semester – bald lassen sich Farbdisplays einfach zusammenrollen und mitnehmen

„Komm mit in die Nanowelt – die Zukunft ist organisch“ heißt es am 28. Januar 2005 an der Universität. Ab 15.30 Uhr entführt Dr. Georgeta Salvan, Inhaberin der Juniorprofessur Organische Halbleiter der TU Chemnitz, die Zuhörer in unvorstellbare und für das Auge nicht sichtbare Mini-Welten und enthüllt dabei die fantastischen Dimensionen von Schichtdicken in elektrischen Bauelementen. Der kostenfreie Vortrag findet im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Straße 90, Hörsaal N 012, statt.

Mit der Veranstaltung endet die seit November 2004 laufende Vortragsreihe ’’Physik – wie Forschung Spaß macht!“ für dieses Semester. Doch auch für das nächste Wintersemester ist eine neue Vortragsreihe zu diesem Thema geplant.

Hintergrund: Organische Halbleiter

Die Computerwelt lebt von der Halbleitertechnologie, die sich bisher auf die anorganischen Verbindungshalbleiter Silizium, Galliumarsenid und Galliumnitrid stützt. Doch „die Zukunft ist organisch“, denn organische Moleküle sind auf Grund ihrer flexiblen chemischen Zusammensetzung variabler einsetzbar, umweltverträglicher und auf Dauer kostengünstiger herzustellen. Die aktiven Schichten sind nur wenige Nanometer dick und betragen damit nur ein Tausendstel des Durchmessers eines Haares. Eingesetzt werden die organischen Moleküle in der Forschung mit organischen Leuchtdioden, Solarzellen und organischen Feldeffekttransistoren, an denen seit 2001 Chemnitzer Wissenschaftler im Rahmen eines Schwerpunktprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft arbeiten. „In Zukunft wird es möglich werden, Farbbildschirme herzustellen, die so flach, leicht, biegsam und robust sind, dass man sie wie Bilder an die Wand hängen oder zusammengerollt in der Aktentasche tragen kann“, erläutert Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn von der Chemnitzer Professur für Halbleiterphysik.

Weitere Informationen gibt Dr. Georgeta Salvan, Juniorprofessur Organische Halbleiter der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 531 31 37, E-Mail salvan@physik.tu-chemnitz.de.

Die Vortragsreihe im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/physik/cfp.

Alexander Friebel
24.01.2005

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