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Dr. Matthias Rößler, ehemaliger Sächsischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Foto: SMWK

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Ex-Minister Dr. Matthias Rößler spricht an der Uni

Ringvorlesung "Friedliche Revolution in Sachsen" mit ehemaligem Kultus- und Wissenschaftsminister

Zur nächsten Veranstaltung der Ringvorlesung "1989/90 - 2004/05: Friedliche Revolution in Sachsen - fünfzehn Jahre danach" wird am 18. Januar 2005 Dr. Matthias Rößler, ehemaliger Kultus- und Wissenschaftsminister des Freistaates Sachsen, erwartet. Er wird von seinen Erfahrungen während des Wendeherbstes 1989/90 und zu seinen Beiträgen zur Wieder-Entstehung und Fortentwicklung des Freistaates Sachsen berichten. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Böttcher-Bau der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, Hörsaal 204. Der Eintritt ist frei.

Zur Person: Dr. Matthias Rößler

Matthias Rößler wurde am 14. Januar 1955 in Dresden geboren. Nach dem Wehrdienst in der NVA studierte er ab 1975 an der TU Dresden Maschinenbau. Danach arbeitete er als Forschungsstudent an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden, promovierte dort 1983 auf dem Gebiet "Strömungs- und Modelltechnik" und war bis 1989 Entwicklungsingenieur im Schienenfahrzeugbau.

1989 trat Rößler der Oppositionsbewegung "Demokratischer Aufbruch" bei und wurde Mitglied im Parteivorstand in Berlin und Vertreter am Runden Tisch des Bezirkes Dresden. Im Koordinierungsausschuss für die Wiedererrichtung des Landes Sachsens leitete er den Aufbau des neuen Ministeriums für Schulen, Hochschulen, Forschung, Kultur und Sport. 1990 wechselte Matthias Rößler in die CDU und war dort bis 1991 Mitglied im sächsischen Landesvorstand.

Seit 1990 ist Matthias Rößler Mitglied des Sächsischen Landtages. Zwischen 1994 und 2002 war er Staatsminister für Kultus, im Mai 2002 übernahm er als Staatsminister die Führung im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die er nach den Landtagswahlen 2004 abgeben musste.

Dr. Matthias Rößler ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die weiteren Referenten und Termine der Ringvorlesung auf einen Blick:

25.01.05: Christian Führer
01.02.05: Werner Schulz

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Eckhard Jesse, Inhaber der Professur Politikwissenschaft II der TU Chemnitz, unter Telefon (03 71) 531 21 79 oder per E- Mail eckhard.jesse@phil.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
18.01.2005

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