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Neue Berufungen an die Universität

Zum 1. März 2023 wurden eine Professorin und ein Professor durch den Rektor neu an die TU Chemnitz berufen

Zum 1. März 2023 wurde Prof. Dr. Ulrike Deppe an die Philosophische Fakultät der Technischen Universität Chemnitz berufen. Sie leitet dort die Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft.

Prof. Dr. Matthias Thürer wurde ebenfalls mit Wirkung zum 1. März 2023 an die TU Chemnitz berufen. An der Fakultät für Maschinenbau leitet er die Professur Fabrikplanung und Intralogistik.

Zur Person: Prof. Dr. Ulrike Deppe

Ulrike Deppe hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Diplom-Pädagogik studiert. Für ihre Promotion, ebenfalls in Halle, erhielt sie ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung. Sie schloss die Promotion zum Thema „Peergroups als Reproduktions- und Transformationsinstanz familialer Bildungsungleichheit? Rekonstruktionen zum Passungsverhältnis der schul- und lebensweltbezogenen Orientierungsrahmen von ca. 13-Jährigen, ihren Eltern und ihren Freunden“ 2014 mit Auszeichnung ab.

Zwischen 2011 und 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe „Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem“ tätig. 2015 wechselte sie als Postdoktorandin auf eine Forschungsstelle ans Zentrum für Schul- und Bildungsforschung in Halle, wo sie ein eigenes DFG-Projekt zum Thema „Biografische Verläufe und Berufskarrieren von Absolventinnen und Absolventen exklusiver Internatsgymnasien in Deutschland“ durchführte.

Zwischen 2018 und 2023 setzte sie ihre Forschung an der Universität in Halle fort, zudem vertrat sie in dieser Zeit Professuren an der TU Dresden und der Ruhr-Universität Bochum, bevor sie dem Ruf an die TU Chemnitz folgte.

An der TU Chemnitz möchte sie an ihre bisherige Forschung zur Reproduktion sozialer Ungleichheit durch Bildung und der Transnationalisierung von Bildungsbiografien anknüpfen und diese weiter vertiefen. Darüber hinaus wird sie die Folgen der Digitalisierung für das Aufwachsen junger Menschen und deren Bildungsbedingungen neu in den Blick nehmen.

Zur Person: Prof. Dr. Matthias Thürer

Matthias Thürer absolvierte eine Ausbildung als Schlosser, bevor er an der TU Berlin ein Maschinenbau-Studium aufnahm. Seine Promotion schloss er in der Fachrichtung Produktionswirtschaft im Jahr 2011 an der Universität Coimbra (Portugal) ab. Anschließend forschte er als Postdoktorand an der Föderalen Universität Sao Carlos (Brasilien). 2014 übernahm er die Professur Betriebsingenieurwissenschaften an der Universität Jinan (Zhuhai, P.R. China). Im Jahr 2022 wechselte er auf die Professur Produktionswirtschaft an der Fachhochschule Oberösterreich in Steyr, bevor er dem Ruf an die TU Chemnitz folgte.

Wie man mehr mit weniger erreichen kann, ist eine der Fragestellungen, welche die nächsten Jahrzehnte bewegen wird. Ressourcen werden knapper und folgerichtig teurer. Das Klima verändert sich, unter anderem aufgrund eines übermäßigen Ressourceneinsatzes und immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass unter anderem Konsumentscheidungen ungewollte Folgen in anderen Teilen der Welt haben können. Hier möchte Matthias Thürer mit seiner Forschung ansetzen und einfache Lösungen für komplexe Probleme entwickeln. Das betrifft zum Beispiel die Grundlagen der Prozessgestaltung. Darüber hinaus ist ihm ein wesentliches Anliegen in der Lehre, Studierenden die Fähigkeit zu vermitteln, selbständig Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.

Matthias Fejes
28.02.2023

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