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Spannende Einblicke in die Leistungselektronik

Fachkolloquium würdigt die Forschungsarbeit in der Leistungselektronik an der TU Chemnitz und beleuchtet aktuelle Trends auf diesem Fachgebiet

Am 2. September 2022 findet an der Technischen Universität Chemnitz ein Fachkolloquium statt, in dessen Rahmen das Fachgebiet der Leistungselektronik im Mittelpunkt steht. „Es geht an diesem Tag insbesondere um bisherige Errungenschaften, neue Trends und auch um Leistungselektronik im Umfeld gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Klimawandel“, berichtet Prof. Dr. Thomas Basler, Inhaber der Professur Leistungselektronik an der TU.

Sein Vorgänger Prof. Dr. Josef Lutz, der die Professur von 2001 bis 2020 leitete, wird die letzten 20 Jahre an der Professur Revue passieren lassen und wesentliche Forschungsergebnisse vorstellen. Zuvor wird Basler aufzeigen, welche bedeutende Rolle die Leistungselektronik bei der Gewinnung erneuerbarer Energien und der Mobilitätswende einnimmt. „Künftig werden extreme Zuwächse bei den produzierten Leistungshalbleiter-Bauelementen nötig sein, um die bevorstehenden Herausforderungen zu stemmen. Dies kann jedoch nicht nur über einen Zubau an Fertigungskapazitäten erreicht werden, sondern muss zeitgleich über eine gesteigerte Effizienz der Chips und Schaltungen umgesetzt werden“, ist Basler überzeugt. Dafür zu sorgen, dass neue Chipgenerationen weiterhin robust und zuverlässig sind, sei ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt an der TU Chemnitz.

Im Rahmen des Fachkolloquiums werden weitere Experten aus der Leistungselektronik Vorträge zum Kolloquium beisteuern. Dr. Roman Baburske, der an der TU Chemnitz promoviert hat und heute Principal Engineer bei Infineon Technologies AG ist, wird über einen der wichtigsten Leistungshalbleiter, dem Insulated-Gate Bipolar Transistor (IGBT), berichten. Dr. Roland Rupp, der für Infineon Technologies AG tätig war, wird über die Siliziumkarbid-Technologie berichten - an deren Marktreife er wesentlich mitgewirkt hat. Prof. Dr. Uwe Scheuermann von der SEMIKRON Elektronik GmbH & Co. KG wird über Lebensdauergrenzen der Leistungshalbleiter-Bauelemente berichten, denn gerade neue Technologien wie Siliziumkarbid müssen erst beweisen, dass sie den hohen Anforderungen von bis zu 30 Jahren Lebensdauer gewachsen sind. Prof. Dr. Dieter Silber von der Universität Bremen wird in seinem Abschlussvortrag auf physikalische Zerstörungsphänomene der Leistungshalbleiter eingehen.

Im Anschluss an das Fachkolloquium finden eine Poster-Session im Weinhold-Bau der TU Chemnitz sowie Laborführungen an der Professur Leistungselektronik statt. „Bisher haben sich über 100 Teilnehmer zum Kolloquium angemeldet, darunter viele hochrangige Angehörige der leistungselektronischen Community aus Wissenschaft und Wirtschaft“, freut sich Basler.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Thomas Basler, Telefon 0371 531-37843, E-Mail thomas.basler@etit.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
26.08.2022

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