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Wo millionenschwere Entscheidungen gut vorbereitet werden

Chemnitzer Werkstoffwissenschaftler Prof. Dr. Martin Wagner wurde in eines der höchsten Gremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den Senatsausschuss für Graduiertenkollegs, gewählt

Prof. Dr. Martin Wagner, Inhaber der Professur Werkstoffwissenschaft der Technischen Universität Chemnitz, wurde vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den Senatsausschuss und den entsprechenden Bewilligungsausschuss für Graduiertenkollegs gewählt. Graduiertenkollegs sind Einrichtungen der Hochschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die von der DFG für maximal neun Jahre gefördert werden.

Der Senatsausschuss, dem Wagner ab Januar 2021 für zunächst drei Jahre angehört, hat die Aufgabe, die Entscheidungsgremien der DFG in allen grundsätzlichen Angelegenheiten des Förderungsprogramms Graduiertenkollegs zu beraten und die abschließende Entscheidung über Anträge auf Einrichtung und Förderung von Graduiertenkollegs in dem zuständigen Bewilligungsausschuss vorzubereiten. Die Mitglieder des Senatsausschusses sind zugleich auch die wissenschaftlichen Mitglieder des Bewilligungsausschusses für die Graduiertenkollegs. Dem Bewilligungsausschuss gehören insgesamt 39 vom Senat der DFG gewählte wissenschaftliche Mitglieder aus allen Fachrichtungen an sowie zwei Vertreter des Bundes und je ein Vertreter der Bundesländer.

„Die DFG gibt derzeit pro Jahr einen hohen, dreistelligen Millionenbetrag für die Förderung von Graduiertenkollegs an Hochschulen aus“, sagt Wagner. Angesichts dieses Fördervolumens ist sich der Chemnitzer Werkstoffwissenschaftler bewusst, welche große Bedeutung einer fairen Bewertung und Auswahl der zu finanzierenden Graduiertenkollegs zukommt. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in diesem interdisziplinär zusammengesetzten Gremium. Der Konkurrenzdruck ist auch in diesem Programm über alle Fächergrenzen hinweg immens. Um so wichtiger sind die geschickt gestalteten Evaluations- und Entscheidungsprozesse der DFG. Diese nicht nur als Antragsteller, sondern auch von innen heraus unterstützen und gestalten zu können, ist eine spannende Aufgabe.“ Auf jeden Fall ergebe sich damit eine hervorragende Möglichkeit, einen ganz persönlichen Beitrag zur Förderung vieler junger Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu leisten und, natürlich, den Kontakt zur DFG weiter zu intensivieren.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Martin Wagner, Telefon 0371 531-38683, E-Mail martin.wagner@mb.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
22.01.2021

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