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Für vier Tage Uni-Luft schnuppern

30 Schüler des Beruflichen Gymnasiums Espenhain absolvieren an der TU Chemnitz vier Studientage

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Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums Espenhain erhielten in der Fakultät für Maschinenbau Einblicke in die Fertigungslehre. Foto: Christine Kornack

Forschend lernen - in diesem Rahmen bietet die Chemnitzer Universität unter anderem mit Schülerpraktika, Projekttagen und Projektarbeiten, Experimentalvorträgen, Vorlesungen sowie Laborführungen Hilfe bei der oft schwierigen Berufs- und Studienwahl. Das Ziel, forschend zu lernen, setzen derzeit 30 Schüler der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums Espenhain vom 9. bis 12. Juli 2007 in die Tat um. "Das Gymnasium ist mit dem Wunsch an uns herangetreten, für sie vier Studientage zu gestalten, bei denen ihre Schüler an Wissenschaft und Technik herangeführt werden. Diesem Wunsch sind wir gern nachgekommen und wir freuen uns, dass unsere Angebote für vier zusammenhängende Tage in Anspruch genommen werden und nicht, wie sonst üblich, als eintätige Aktion", erklärt Tobias Bauer von der Zentralen Studienberatung. Auf Basis der Vorstellungen der Lehrer und unter Einbezug von speziellen Schülerwünschen wurde ein Plan erarbeitet, bei dem für jeden was dabei ist. Die Schüler konnten sich entweder für eine Veranstaltungsreihe der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik oder der Fakultät für Maschinenbau entscheiden, die sie in diesen Tagen besuchen. Zur Begrüßung am ersten Tag wurde neben der Beantwortung von Fragen rund ums Studium auch die Technische Universität Chemnitz als attraktiver Hochschulort vorgestellt. An den weiteren Tagen laufen je Fakultät zwei speziell vorbereitete Vorträge, Seminare oder Praktika.

Im Maschinenbau beschäftigen sich die Schüler mit der rechnergestützten Konstruktion (3D-CAD) und erhalten im Rahmen der Fertigungslehre Einblicke in das Programmieren von NC-Maschinen. Bei einer Demonstration im Labor zeigen die Strukturleichtbauer und Festkörpermechaniker, was die Faszination der Naturfaser ausmacht und wie Leichtbauweise in Natur und Technik aussieht. Wie eine Experimentier- und Digitalfabrik in der Fabrikplanung aussieht, wird den Schülern genauso gezeigt, wie die Vernetzung Mensch - Technik - Organisation im Rahmen der Arbeitswissenschaft. Bei der Elektro- und Informationstechnik geht es ähnlich spannend zu. Hier werden die Schüler nicht nur erfahren, was es mit der Nanotechnologie und der AMD Student Taskforce auf sich hat, sondern sie erhalten auch Einblicke in die Grundlagen der Elektrotechnik. Hochfrequenztechnische Anwendungen werden von den Chemnitzer Hochfrequenztechnikern vorgestellt und die Mikrosystem- und Gerätetechniker informieren über mikromechanische Wandler in elektronischen Geräten. Eigene Versuche zur Energie- und Hochspannungstechnik und ein Praktikum zur Mobilen Robotik runden das Programm ab. "Wir hoffen, den Schülern damit vier spannende und informative Tage zu bieten, in denen wir ihnen nicht nur zeigen, wie ein Studium funktioniert, sondern sie auch für ein technisches Studium motivieren und die TU Chemnitz als optimalen Studienort empfehlen können", so Studienberater Tobias Bauer.

Angebote im Rahmen von "Forschend lernen" im Internet:
http://www.tu-chemnitz.de/studium/schueler/forschendlernen

Weitere Informationen erteilt Tobias Bauer, Zentrale Studienberatung, Telefon (03 71) 5 31 - 55 555, E-Mail studienberatung@tu-chemnitz.de.

(Autorin: Nicole Leithold)

Katharina Thehos
11.07.2007

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