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Pressemitteilung vom 01.07.2025

TU Chemnitz und Städtische Theater Chemnitz betreten gemeinsame Bühne

Beide Einrichtungen wollen künftig enger zusammenarbeiten und schlossen deshalb eine Kooperationsvereinbarung, von der Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit profitieren sollen

(Gemeinsame Pressemitteilung der TU Chemnitz und der Städtischen Theater Chemnitz)

Am 1. Juli 2025 unterzeichneten Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz, und Prof. Dr. Anja Strobel, Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung der Technischen Universität Chemnitz, eine Kooperationsvereinbarung, um die kulturelle Vielfalt in der Stadt und der Region zu stärken. Beide Einrichtungen tragen als kulturelle bzw. akademische Leuchttürme und Impulsgeber maßgeblich zur Attraktivität und Entwicklung der Stadt Chemnitz sowie der Region Südwestsachsen bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft.

Nicht zuletzt durch die Unterstützung beider Partnerinnen in der Bewerbungsphase der Stadt Chemnitz um den Titel Kulturhauptstadt Europas sowie im Rahmen der Durchführung des eigentlichen Kulturhauptstadtjahres 2025 wurden und werden die Kontakte zwischen Theater und Universität intensiviert. So ist die TU Chemnitz beispielsweise Kooperationspartnerin des mehrteiligen Projekts „Rummelplatz“. Ausgangspunkt ist Werner Bräunigs gleichnamiger Roman, welcher von Ludger Vollmer (Komposition) und Jenny Erpenbeck (Libretto) als Musiktheaterwerk für die Bühne adaptiert wurde. Die Uraufführung der Oper „Rummelplatz“ findet am 20. September 2025 im Opernhaus statt. Die begleitende Konferenz „Rummelplatz oder Realität?“ in der Universitätsbibliothek, zu der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Chemnitz beitragen, behandelt am 20. und 21. September 2025 Kontexte des Rummelplatz-Romans wie Bräunigs Leben und Schaffen, Kunst und Kulturpolitik in der DDR, die Geschichte der S(D)AG Wismut, aber etwa auch die Frage, was die anhaltende Faszination des „Rummelplatz“-Stoffes ausmacht.

Gern unterstützte die TU Chemnitz auch die außergewöhnliche Ballett-Premiere von „Odyssee in C“ vom 26. bis 29. Juni 2025. Die Tanz-Entdeckungsreise nach Motiven aus "Ulysses" von James Joyce führte internationale Tanzschaffende und Ensembles, jeweils verteilt über den ganzen Tag, an 18 Stationen in Chemnitz, darunter in den „Lesegarten“ der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz. Das Projekt entstand im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 und basiert auf einem Konzept von Sabrina Sadowska, Ballettdirektorin am Theater Chemnitz.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperationsvereinbarung unserer beiden Häuser, die uns zukünftig ein noch engeres Miteinander, zum Beispiel in gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen, ermöglicht, und eine enge Verzahnung von Kultur und Wissenschaft in der Stadt Chemnitz befördert“, sagt Strobel. „Die Theater Chemnitz wollen Beiträge für das Studium Generale an der TU Chemnitz anbieten, das Programm der Kinder-Uni Chemnitz und des Seniorenkollegs bereichern sowie auf zentralen Veranstaltungen der TU Chemnitz präsent sein“, ergänzt Dittrich.

(Hinweis für die Medien: In der Pressestelle der TU Chemnitz können Sie honorarfrei themenbezogene Fotos von der Vertragsunterzeichnung anfordern.)

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