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Pressemitteilung vom 12.06.2025

Wo eine kreative und wertschätzende Arbeitsumgebung einen Preis verdient

Team der Professur Sozialpsychologie der TU Chemnitz erhielt Auszeichnung „Bestes Forschungsumfeld 2024“ der Jungen Akademie und der VolkswagenStiftung

Die Professur Sozialpsychologie (Leitung: Prof. Dr. Frank Asbrock) der Technischen Universität Chemnitz wurde am 7. Juni 2025 als eines von zehn Teams mit dem Titel „Bestes Forschungsumfeld 2024“ und einem Preisgeld von 10.000 Euro von der Jungen Akademie und der VolkswagenStiftung ausgezeichnet. Die Junge Akademie versteht ein herausragendes Forschungsumfeld als einen Ort, an dem wissenschaftlicher Erfolg durch ein konstruktives Miteinander, gezielte Förderung individueller Stärken und gemeinsame Zielorientierung ermöglicht wird. Wichtige Kriterien sind Raum für kreative Entfaltung, die Unterstützung erfolgreicher wissenschaftlicher Arbeit sowie ein positives und kollegiales Arbeitsklima.

Bereits im März 2025 hatte die Jury aus knapp 300 Bewerbungen 24 Teams für eine Shortlist ausgewählt. Diese Forschungsumfelder zeichnen sich durch besondere Offenheit, Kreativität, Wertschätzung sowie klare Strukturen, innovative Impulse und ein Miteinander, das persönliches Wachstum und wissenschaftliche Exzellenz fördert, aus. Aus der Shortlist wurden am 7. Juni 2025 die zehn Forschungsumfelder ausgelost, die jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro erhalten. Das Losverfahren verdeutlicht, dass es nicht um ein Ranking geht. Alle Teams auf der Shortlist sind gleichermaßen auszeichnungswürdig. „Die Teams, die es auf die Shortlist geschafft haben, zeigen auf eindrückliche Weise, wie Forschungsumfelder auf vielfältige Weise positiv gestaltet werden können. Ein solches Umfeld bietet Orientierung, Förderung, Anregung und Entwicklungsmöglichkeiten“, so Gisela Kopp, Alumna der Jungen Akademie und Initiatorin des Preises.

Die Professur Sozialpsychologie der TU Chemnitz forscht zu politisch-psychologischen Themen, wie Bedrohungswahrnehmung, ideologischen Einstellungen und Motivationen, Intergruppenkonflikten, Rassismus, sozialen Identitäten und den sozialpsychologischen Auswirkungen neuer Technologien, wie künstlicher Intelligenz. Klara Steinmetz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur Sozialpsychologie, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Class Pollmanns die Bewerbung um den Preis eingereicht und ihn nun in Berlin entgegengenommen hat, sagt: „Wir freuen uns sehr über den Preis und sind bei den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern in bester Gesellschaft. Der Abend selbst und der Austausch mit den anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern war sehr inspirierend und wir sind dankbar, Teil dieser Community zu sein.“ Ihr Kollege Dr. Claas Pollmanns ergänzt: „Diese Auszeichnung spornt uns an, auch in Zukunft unsere Forschungsthemen mit leidenschaftlichem Interesse zu verfolgen und uns gegenseitig dabei zu unterstützen. Das Preisgeld wollen wir für Teambuilding- und Weiterentwicklungsmaßnahmen einsetzen.“

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Frank Asbrock, Telefon +49 371 531-31678, E-Mail .

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