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Pressemitteilung vom 20.06.2024

Bildungschancen der Kinder in der Grundschule sollen verbessert werden

Professur Fachdidaktik Deutsch der TU Chemnitz ist Verbundpartner des Projekts „StarS – Stark in die Grundschule starten“, das die Kultusministerkonferenz im Juni 2024 beschlossen hat

Wie lassen sich in Grundschulen sprachliche und mathematische Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler verbessern bzw. auf einem bestimmten Niveau halten? Antworten auf diese Frage soll das von der Kultusministerkonferenz (KMK) im Juni 2024 beschlossene Programm „StarS - Stark in die Grundschule starten“ geben, um letztendlich die Qualitätssicherung im Bildungssystem weiter zu stärken. Koordiniert wird das Projekt vom Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen in Berlin (IQB). Die Professur Fachdidaktik Deutsch (Leitung: Prof. Dr. Michael Krelle) am Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Chemnitz und die Arbeitsgruppe Mathematikdidaktik (Leitung: Prof. Dr. Hedwig Gasteiger) der Universität Osnabrück sind als Verbundpartner beteiligt und bringen ihre Kenntnisse in den Bereichen Sprache und Mathematik ein. Mehr als sechs Millionen Euro werden für das Projekt in den ersten drei Jahren bereitgestellt, wobei die Finanzierung auf die Bundesländer verteilt wird. Der Anteil für die TU Chemnitz liegt bei etwa 0,7 Millionen Euro.

Das Programm StarS zielt darauf ab, das bisherige Bildungsmonitoring zu erweitern. Am Übergang von der vorschulischen Bildung zur Grundschule – also ab der 1. Klasse – sollen die sprachlichen und mathematischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler erhoben werden, um sie anschließend systematisch zu sichern. „Im Bereich Deutsch werden wir unter anderem den Wortschatz, die Fähigkeit des Erkennens von Lautstrukturen sowie Lese- und Schreibvorerfahrungen mit Hilfe digitaler Werkzeuge erfassen“, erläutert Krelle und ergänzt: „Die Bedienung der technischen Hilfsmittel, die wir dafür verwenden, werde so einfach und spielerisch sein, dass Kinder ohne digitale Vorerfahrungen damit gut umgehen können.“

Den Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen sollen künftig mit Hilfe von StarS praktikable Instrumente bereitgestellt werden, mit deren Hilfe sie die Lernausgangslage und die Lernentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler besser als bisher beurteilen können. Auf diesem Weg kann eine gezielte Lernförderung bereits zu Beginn der Grundschulzeit umgesetzt werden. Das Programm StarS sieht auch die Entwicklung von Fortbildungsmodulen für Lehrkräfte sowie die Entwicklung von Qualitätskriterien für Fördermaterialien vor. „StarS bietet so die große Chance, Synergien zu schaffen und ein Instrument zu entwickeln, das anschlussfähig ist an die anderen ländergemeinsamen Maßnahmen der Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich“, so Krelle.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Michael Krelle, Telefon 0371 531-31110, E-Mail .

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