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Pressemitteilung vom 04.06.2024

„Deutsche Mathematik im Dritten Reich zwischen Rassismus und Antisemitismus“

Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz und das Evangelische Forum Chemnitz laden am 18. Juni 2024 zum Vortrag „Kulturgut Mathematik und GESCHICHTE“ ein – Es referiert Prof. Dr. Peter Stollmann (Professur Analysis)

Während sich die Mathematik inhaltlich durch eine große Zeitlosigkeit auszeichnet, sind Mathematikerinnen und Mathematiker auch immer in politische und historische Zusammenhänge eingebunden, was die Entwicklung mathematischer Forschung durchaus beeinflusst. Vor diesem Hintergrund beleuchtet Prof. Dr. Peter Stollmann, Inhaber der Professur Analysis der Technischen Universität Chemnitz (TUC), am 18. Juni 2024 ab 18:00 Uhr im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Str. 90, Hörsaal C10.112, die Mathematik in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Vortrag zum Thema „Kulturgut Mathematik und GESCHICHTE“ geht es hauptsächlich um Biographien, konkurrierende Ansichten zu den Grundlagen der Mathematik und die verheerenden Folgen einer menschenverachtenden Ideologie. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Bestandteil der Vortragsreihe „Kulturgut Mathematik und …“. Eine Einführung in das Thema des Abends gibt Stephan Luther, Leiter des Universitätsarchivs der TUC.

Hintergrund: Vortragsreihe „Kulturgut Mathematik und ...“

Die Fakultät für Mathematik der TUC und das Evangelische Forum Chemnitz haben – ausgelöst durch die erfolgreiche Bewerbung von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 – eine Vortragsreihe konzipiert. Ihr Titel lautet „Kulturgut Mathematik und ...“. Die drei Punkte stehen für Gebiete, mit denen sich die Mathematik jeweils im Rahmen eines einstündigen Vortrages verbinden soll. Dazu zählen beispielsweise Religion, Politik, Kunst, Justiz, Geschichte und Logistik. Die etwa einstündigen Vorträge fanden bzw. finden an geeigneten themenbezogenen Orten in Chemnitz statt, z. B. in einer Kirche, im Rathaus, in den Kunstsammlungen, im Gericht und im Eisenbahnmuseum. Die Vorträge werden mindestens einmal pro Semester angeboten. Das Ziel der Vortragsreihe ist, die Mathematik „salonfähig“ zu machen, interdisziplinäre Verbindungen auszuarbeiten, die Stadtöffentlichkeit für die Relevanz der Mathematik zu sensibilisieren und interessante Diskussionen anzuregen.

Die Finanzierung der Vortragsreihe erfolgt an der TU Chemnitz im Rahmen einer TUCculture2025-Projektförderung zur Vorbereitung der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Peter Stollmann, Telefon 0371 531-38349, E-Mail .

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