Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
Pressemitteilungen
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 

Pressemitteilung vom 20.06.2023

Das „kleine Einmaleins“ ist gar nicht so klein, wenn es um Wahlen geht

Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz und das Evangelische Forum Chemnitz laden am 4. Juli 2023 zum Vortrag „Kulturgut Mathematik und POLITIK“ ein

Kann Mathematik helfen, ein wirklich faires Wahlverfahren festzulegen? Gibt es so etwas überhaupt? Und wofür braucht man Mathematik sonst noch in der Politik? Diesen und weiteren Fragen geht Prof. Dr. Philipp Reiter, Inhaber der Professur Harmonische Analysis der Technischen Universität Chemnitz, am 4. Juli 2023 ab 18 Uhr im Grünen Salon des Chemnitzer Rathauses in einem öffentlichen Vortrag nach. Wesentlich für die Organisation eines demokratischen Gemeinwesens ist die Festlegung von Abstimmungsmechanismen, die in transparenter Weise zu nachvollziehbaren Entscheidungen führen. In der Praxis wirft das Design von Wahlverfahren jedoch einige grundsätzliche Schwierigkeiten auf, die im Vortrag zum Thema „Kulturgut Mathematik und POLITIK“ illustriert werden sollen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist Bestandteil der Vortragsreihe „Kulturgut Mathematik und …“. Der Referent Prof. Dr. Philipp Reiter ist seit 2020 Inhaber der Professur Harmonische Analysis an der TU Chemnitz. Sein Forschungsgebiet umfasst insbesondere das Studium von Verknotungen und Selbstkontakten geometrischer Objekte.

Hintergrund: Vortragsreihe „Kulturgut Mathematik und ...“

Die Fakultät für Mathematik der TU Chemnitz und das Evangelische Forum Chemnitz haben – ausgelöst durch die erfolgreiche Bewerbung von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 – eine Vortragsreihe konzipiert. Ihr Titel lautet „Kulturgut Mathematik und ...“. Die drei Punkte stehen für Gebiete, mit denen sich die Mathematik jeweils im Rahmen eines einstündigen Vortrages verbinden soll. Dazu zählen beispielsweise Religion, Politik, Kunst, Justiz und Logistik. Die etwa einstündigen Vorträge finden an geeigneten themenbezogenen Orten in Chemnitz statt, z. B. in einer Kirche, im Rathaus, in den Kunstsammlungen, im Gericht und im Eisenbahnmuseum. Die Vorträge werden einmal pro Semester angeboten. Das Ziel der Vortragsreihe ist, die Mathematik „salonfähig“ zu machen, interdisziplinäre Verbindungen auszuarbeiten, die Stadtöffentlichkeit für die Relevanz der Mathematik zu sensibilisieren und interessante Diskussionen anzuregen. Die Finanzierung der Vortragsreihe erfolgt an der TU Chemnitz im Rahmen einer TUCculture2025-Projektförderung zur Vorbereitung der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Philipp Reiter, E-Mail , Telefon 0371 531-31585.

  • Werbedisplay zur Online-Befragung

    TUCpanel 2026 ist gestartet!

    Vom 27. April bis zum 8. Mai 2026 haben Studierende der TU Chemnitz die Möglichkeit, ihre Studienbedingungen im Rahmen einer universitätsweiten Online-Befragung aktiv mitzugestalten …

  • BildbeschDrei Mädchen stehen in einer Reihe vor einem Experiment

    Technik erleben: Girls’Day 2026 an der TU Chemnitz

    Großes Interesse an MINT-Angeboten – Schülerinnen sammelten beim diesjährigen Girls´Day praxisnahe Erfahrungen in Technik und Wissenschaft …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …