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Pressemitteilung vom 26.10.2022

750.000 Euro Bundesförderung für Weiterentwicklung der erfolgreichen Vogelstimmen-App „BirdNET“

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt „BirdNET+“ an der TU Chemnitz – App und Algorithmus sollen mehr Tierarten erkennen, mehr Geräte unterstützen und zugänglicher für den beruflichen Einsatz werden

Mit der mobilen App „BirdNET“ wurde eine der beliebtesten und erfolgreichsten Apps zur Erkennung von Vogelstimmen an der Technischen Universität Chemnitz entwickelt. 2021 feierte das Entwicklungsteam um Dr. Stefan Kahl von der Professur Medieninformatik (Leitung: Prof. Dr. Maximilian Eibl) der TU Chemnitz eine Million Downloads. In diesem Jahr registrierte das Team um Kahl die 100-millionste Beobachtung. Nun sollen die App und ihr Algorithmus grundlegend überarbeitet werden. Für das Projekt „BirdNET+“ warb Stefan Kahl rund 750.000 Euro an Fördermitteln vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ein. Die Mittel werden über drei Jahre zur Verfügung gestellt.

„Wir haben festgestellt, dass es einen großen Bedarf an der Erkennung weiterer Tierarten gibt, nicht nur von Vögeln“, sagt Stefan Kahl. Daher werde sich ein Teil des Projektes darum drehen, das auf Algorithmen basierende Erkennungssystem weiterzuentwickeln. „Darüber hinaus möchten wir unseren Erkennungsalgorithmus auch für die Anwendung im professionellen und beruflichen Bereich öffnen. Damit bieten sich zum Beispiel Anwendungen im Ökotourismus und bei Planungsbüros an, die sich vor dem Start von Bauprojekten einen Überblick über die Tierarten vor Ort verschaffen möchten“, so Kahl.

Darüber hinaus plant das Team diverse Detail-Anpassungen. Dazu gehört die Optimierung des Algorithmus für Hardware mit geringem Energieverbrauch – und damit die Erkennung der Tierstimmen auch auf kleinen externen Rekordern. Darüber hinaus geht es in dem neuen Projekt um eine grundlegende wissenschaftliche Begleitung der App. So möchten Kahl und sein Team unter anderem herausfinden, warum bestimmte Vogelstimmen, zum Beispiel die der Eule, nur unzureichend erkannt werden.

Weitere Informationen erteilt Dr. Stefan Kahl, Tel. +49 371 531-32219, E-Mail .

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