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Pressemitteilung vom 06.05.2022

Finanzielle Hilfe für geflüchtete Studierende aus der Ukraine

Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. unterstützt geflüchtete Studierende aus der Ukraine, die ihr Studium in Chemnitz fortsetzen

Die Technische Universität Chemnitz hat sich intensiv auf die Aufnahme von aus der Ukraine geflüchteten Studierenden vorbereitet und bereits kurz nach dem völkerrechtswidrigen russischen Angriff auf die Ukraine ein umfangreiches Paket an Unterstützungsangeboten eingerichtet. Ein wichtiger Partner dabei ist die Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz e. V. Der Verein unterstützt im Sommersemester 2022 bis zu 40 geflüchtete ukrainische Studierende im Rahmen ihrer Studienfortsetzung und -aufnahme an der TU Chemnitz durch Übernahme der Semesterbeiträge. Dafür stellt die Freundesgesellschaft insgesamt 10.800 Euro zur Verfügung.

„Der TU Chemnitz ist es äußerst wichtig, die Ukraine, unsere ukrainischen Partnereinrichtungen und ukrainische Geflüchtete nicht nur symbolisch, etwa durch Solidaritätsbekundungen, sondern auch tatkräftig, d. h. durch konkrete Hilfsmaßnahmen, zu unterstützen. Die TU wird dabei wiederum tatkräftig von der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz unterstützt – der ich sehr herzlich dafür danken möchte, dass sie bis zu 40 geflüchteten ukrainischen Studierenden die Fortsetzung ihres Studiums an der TU Chemnitz ermöglicht“, sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz.

Dr. Peter Seifert, Vorsitzender der Freundesgesellschaft, erklärt: „Ich erachte es als eine humanitäre Selbstverständlichkeit, den jungen Menschen, die ihre Heimat hinter sich lassen mussten, diese Hilfe zu gewähren und sie so darin zu unterstützen, ihr Studium fortzuführen. Möglich wird diese Unterstützung insbesondere durch unsere Vereinsmitglieder. Daher würde ich mich freuen, wenn unser Verein schon bald weitere Angehörige der TU Chemnitz als Mitglieder willkommen heißen kann, denn allein durch den Mitgliedsbeitrag kann man Förderungen unterstützen und damit Gutes bewirken. Das Beispiel zeigt: Gemeinsam können wir helfen – zum Wohle der TU Chemnitz und vor allem denjenigen, die hier bei uns ihr Studium in Frieden fortführen möchten. Den aus der Ukraine geflüchteten Studierenden wünsche ich dafür alles erdenklich Gute.“

Bisher haben sich rund 190 Studieninteressierte aus der Ukraine an der TU Chemnitz gemeldet, die hier ihr Studium fortsetzen möchten. Elf Geflüchtete aus der Ukraine sind bereits immatrikuliert.

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