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Pressemitteilung vom 27.01.2020

Premiere: Sächsisches Geometriesymposium in Chemnitz

Wissenschaftlicher Austausch in neuem Format: Hochschulübergreifendes Symposium auf dem Gebiet der Fertigungsmesstechnik folgt am 17. und 18. März 2020 auf traditionsreiches Oberflächenkolloquium

Geometrische Eigenschaften von Bauteilen werden in der Konstruktionsphase als ideales Abbild der gewünschten Geometrie festgelegt und mit Toleranzen als zulässige Abweichung begrenzt. Sowohl die Funktionserfüllung als auch Fertigungs- und Messverfahren zum Nachweis der Eigenschaften stehen in enger Beziehung zu den Toleranzen, weshalb damit wesentliche Qualitäts- und Kostenfaktoren für die Produkte festgelegt werden. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung werden jedoch an die Tolerierung, die Charakterisierung der Fertigungstechnologien und Messstrategien sowie die Bereitstellung von Messdaten vielseitige und neuartige Herausforderungen gestellt. Und genau diesen Aspekten widmet sich am 17. und 18. März 2020 das 1. Sächsische Geometriesymposium in Chemnitz. Veranstalter sind die vier Professuren im Bereich Fertigungsmesstechnik der Technischen Universität Chemnitz sowie der Fachhochschulen in Dresden, Mittweida und Zwickau.

„Mit der thematischen Öffnung des seit 1962 etablierten Internationalen Oberflächenkolloquiums in Chemnitz wird dem Bedarf der interdisziplinären und durchgängigen Betrachtung geometrischer Eigenschaften technischer Produkte entsprochen. Gleichzeitig wird verdeutlicht, dass in einzigartiger Weise in Sachsen, die Tradition fortgeführt und das Fachgebiet in dieser Vielfalt gestärkt wird“, sagt Prof. Dr. Sophie Gröger, Inhaberin der Professur Fertigungsmesstechnik an der TU Chemnitz.

In verschiedenen Fachvorträgen in den Bereichen Tolerierung, Bewertung von Fertigungsverfahren, Messdatenerfassung und -auswertung, Messverfahren sowie Perspektiven der Fertigungsmesstechnik wird über aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse referiert und diskutiert. Ziel der Veranstaltung ist es, einen fachbereichsübergreifenden Austausch auf Basis der Geometrie zu ermöglichen und Lösungen für den digitalen Informationsaustausch vorzustellen. Die Inhalte richten sich somit gleichermaßen an Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie an Industrievertreter und -vertreterinnen aus den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Messtechnik und Qualitätssicherung.

Weitere Informationen: www.geometriesymposium.de

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